Laut Leitbild des THG ist das selbstständige Denken unserer Schüler das Kernziel unseres pädagogischen Strebens. Geschichte ist auf diesem Wege ein Schlüssel zum Verständnis unserer Identität und Kultur. Ohne Kenntnis der Vergangenheit kann keine Mündigkeit erreicht werden.

Jahrgang Unterricht
5 zweistündig
6-8 einstündig
9-10 zweistündig
Einführungsphase zweistündig
Qualifizierungsphase vierstündig bzw. zweistündig

Einige Klassen des 8. bis 10. Jahrganges nehmen am bilingualen Unterricht teil; in diesen Klassen wird Geschichte in englischer Sprache unterrichtet. Diese Schüler erhalten eine zusätzliche Unterrichtsstunde.

Exkursionen

Im 5. Jahrgang ist eine Exkursion in die ehemalige herzogliche Kanzlei Wolfenbüttels (Steinzeitausstellung) oder ins Paläon vorgesehen. Für Klasse 6 ist laut schulinternem Lehrplan eine Stadtführung durch die mittelalterlichen Stadtkerne in Braunschweig oder Goslar geplant. Im 7. oder 8. Jahrgang steht ein Besuch des Schlossmuseums in Wolfenbüttel oder Braunschweig an. Im 9. Jahrgang findet eine Exkursion an Schauplätze des 1. Weltkrieges statt (siehe Klassenfahrten). Im 10. Jahrgang wird eine Gedenkstätte aufgesucht, wo der Nationalsozialismus kritisch betrachtet wird (z.B. Mittelbau-Dora). Im zweiten Halbjahr wird das Grenzland-Museum in Helmstedt besucht.

Klassenfahrten

Die Fachgruppe unterstützt die Fahrten des 9. oder 10. Jahrgangs. Im Programm sind Klassenreisen nach Niederbronn-Les-Bains und zum Golm auf der Insel Usedom.
Niederbronn liegt im Elsass; die Unterkunft befindet sich direkt neben dem Soldatenfriedhof aus dem Zweiten Weltkrieg. Auf dieser Fahrt setzen sich die SchülerInnen mit der vielfältigen deutsch-französischen Geschichte sowie der aktuellen europäischen Politik auseinander. Von der Jugendbegegnungsstätte Albert-Schweitzer in Niederbronn-Les-Bains
(http://www.cas-niederbronn.org/index.htm), 50 km nördlich von Strassburg gelegen, werden z.B. Exkursionen zur Maginot-Linie, der französischen Befestigungsanlage aus den Dreißiger Jahren, zum KZ Struthof und zum Europäischen Parlament in Strassburg unternommen. Höhepunkt ist oft der letzte Tag, an dem die SchülerInnen in Gruppen zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad fast den ganzen Tag allein auf dem ehemaligen Schlachtfeld von Woerth (1870) unterwegs sind. Gleichzeitig wird von einer weiteren Gruppe ein Menü für den Abschlussabend vorbereitet.
Die zweite Fahrt geht nach Möglichkeit an die deutsch-polnische Grenze in die Jugendbegegnungsstätte Golm (http://www.jbs-golm.de) nahe dem kleinen Ort Kamminke. Besucht werden z.B. die polnische Stadt Świnoujście (früher Swinemünde), das Museum Peenemünde (Produktion der "V2"-Waffen im Zweiten Weltkrieg; http://www.peenemuende.de), ein Klettergarten und die Kaiserbäder an der Ostsee. Die Beschäftigung mit der Geschichte vor und nach 1945 steht auch hier im Vordergrund.

Oberstufe

In der Einführungsphase wird das Fach Geschichte zweistündig unterrichtet, in der Qualifizierungsphase findet der Unterricht in vier- bzw. zweistündigen Kursen statt.

Themen im Abitur 2018
1. Schulhalbjahr: Die Krise des späten Mittelalters im 14./15. Jahrhundert (Schwerpunkt: Reformation)
2. Schulhalbjahr: Flucht, Vertreibung und Umsiedlung im Umfeld des Zweiten Weltkriegs
3. Schulhalbjahr: Nationalstaatsbildung im Vergleich
4. Schulhalbjahr: Mythen