Sprachen

Latein

"Latein als sehr alte Sprache wird am THG mit super modernen Medien unterrichtet"

Latein ist die Mutter aller Fächer, wir sind die Basis der Bildung: Somit können die europäische Kultur und die deutsche Sprache viel besser verstanden werden, wenn man bei uns Latein lernt.

Was ist das Besondere am THG-Lateinunterricht?

Wir haben als einziges Wolfenbüttler Gymnasium ein neues Lehrwerk, das überdies Material für die Panel-TVs bereit hält. Der Unterricht erfolgt medial gestützt, ohne dabei den klassischen Lateinunterricht aus dem Blick zu verlieren: das Übersetzen und den kreativen Umgang mit der lateinischen und der deutschen Sprache.

Verändert hat sich in den letzten zehn Jahren, dass uns heute eine effektive Lernplattform unterstützt: Navigium wird jedem Lateinschüler des THG kostenlos bereitgestellt. Mit seinem Account kann er den Lernprozess nach seinen Bedürfnissen steuern. Juliana aus Jahrgang 7 meint: "Latein als sehr alte Sprache wird am THG mit super modernen Medien unterrichtet. Immer mit Smartboards im Unterricht. Beim Vokabelnlernen hilft Navigium als Lernapp. Dort gewinnen wir Punkte und so ist es leichter jeden Tag Vokabeln zu lernen - 'Keep calm and love Latein' ist mein Motto."

Die Freude am Lernen steht also bei uns im Vordergrund, dabei beschäftigen wir uns in erster Linie mit lateinischen Texten. Diese sind in der Regel sehr kurz. Die Stellung der Wörter im Satz unterliegt viel weniger Zwängen als in den modernen Fremdsprachen. Dagegen ist die lateinische Sprache viel formenreicher und "alles spielt sich am Wortende ab". Durch ihre Endungen werden die Wörter einander zugeordnet und mit Hilfe der Wortbedeutungen entschlüsselt. Grundlage sind daher die Kenntnis und das Auswendiglernen der Formen wie auch der Vokabeln. Eine Regelmäßigkeit (z.B. 5x10 Minuten Vokabellernen pro Woche) und ein Wiederholen der Formen sind die beste Grundlage für einen guten Start in der 6. Klasse.

Ergo sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Lateinunterricht:

  • der Spaß am Herausknobeln von Strukturen und Bedeutungen
  • Kreativität im Umgang mit Sprache
  • das Interesse an der Geschichte der Antike
  • die Fähigkeit zu selbstständigem und vertieftem Lernen

Warum Latein?

Leistungsbewertung

Klassenarbeiten mit Übersetzungs- und Aufgabenteil, Präsentationen, regelmäßige Vokabeltests...

keine Sprechprüfungen!

Inhalte des Faches

1. Lehrbuchphase: Campus (ab Klasse 6):

  • Einführung in die lateinische Sprache:
  • Grammatik und Grundwortschatz
  • Kennenlernen der Welt der Antike: z.B. Pompeji
  • Das Leben der Römer: Alltag in einer römischen Familie
  • Das Leben im alten Rom: Vom Forum Romanum bis zu den Spielen im Kolosseum
  • Antike Mythen und Sagen: Von Troja nach Rom
  • Philosophie und Religion bei den Römern und ihren Nachbarn
  • Reisen in der Antike

2. Erste Originallektüre (ab Klasse 9):

Außer Caesars "Commentarii de bello Gallico" als Pflichtlektüre werden in Klasse 9 in Absprache mit der Lerngruppe verschiedene Texte als Übergangslektüre gelesen, z.B. Fabeln (Phaedrus), mittelalterliche bzw. frühneuzeitliche Texte aus der Lebenswelt der Schüler oder kurze Ausschnitte aus Monographien (z.B. Historia Apollonii regis Tyri, Der goldene Esel oder Leben Hannibals).

In Klasse 10 werden je ein Halbjahr ein Prosa- (Cicero) und ein Dichtungsautor (z.B Ovid) gelesen. Ziele des Unterrichts in Klasse 9 und 10 sind Textanalyse und -interpretation, Vertiefung inhaltsspezifischer Realien - auch anhand von Referaten und deutscher Sekundärliteratur - sowie das Kennenlernen römischer Metrik.

3. Lektüre in der Qualifikationsphase:

Die Themen hängen von den jeweiligen fachlichen Vorgaben für das Zentralabitur ab; geläufige Unterrichtsgegenstände sind die Werke der römischen Geschichtsschreiber (Sallust, Livius), Philosophen (Seneca, Cicero), Dichter (Vergil, Ovid).

 

 

4. Fahrten

Wir fahren mit allen Lerngruppen ans Harzhorn (Jahrgang 6 oder 7), nach Kalkriese bei Osnabrück (in Jahrgang 7 oder 8) und nach Regensburg oder Trier (in Jahrgang 9 oder 10). Es gibt ein erlebnispädagogisches Konzept für diese Fahrten, das bereits eine lange Tradition am THG hat.