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WERKSTATT

Die Kunstausstellung der Oberstufenschüler des THG im Kunstverein Wolfenbüttel trug den Titel „Werkstatt“, der zu Recht von Nele Brede bei der Eröffnungsrede genauer betrachtet wurde, indem sie fragte, was eigentlich unter dieser Überschrift zu verstehen sei. Assoziativ diskutierte sie diese Frage und kam zu dem Schluss, dass alle Werkstätten, seien es Orte bzw. Räumlichkeiten oder eben das schulische Prinzip, etwas gemeinsam haben: das Vorläufige, das Experimentelle und das Erschaffen. Und eben genau diese Aspekte waren für die Konzeption der Ausstellung wichtig. Die fünf verschiedenen Oberstufenkurse arbeiteten frei zu unterschiedlichen Themen. Die SchülerInnen übernahmen eine wichtige Rolle, denn es lag nicht nur an ihnen, Werke zu erschaffen, sondern auch diese im gewählten Rahmen zu organisieren und zu präsentieren.

Die Arbeiten sind einfallsreich und zeigen verschiedene, künstlerische Herangehensweisen. Dabei bewegen sich die Werke zwischen akribischer Genauigkeit und spontanem Experiment. Ein breites Spektrum verschiedener Ansätze wurde gezeigt, was unter anderem auch auf die Vielseitigkeit der Themen zurückzuführen ist. So standen Themen wie „Menschen in Beziehungen“, „Essen und Trinken“, „IchIchIch“, „Heimat“, „Das Vertraute wird fremd“ und „Bewegung und Dynamik“ einander gegenüber.

Da die Ausstellung von und für SchülerInnen gestaltet wurde, besuchten u.a. auch Schülergruppen anderer Schulen die Ausstellung: „Unsere Schüler waren begeistert. Glückwunsch zu den irren Arbeiten, es ist absolut beeindruckend […]!“