Unsere Schule ist Teil des bundesweiten Netzwerks Schule ohne „Rassismus – Schule mit Courage“. Damit setzen wir ein klares Zeichen:
- Für Respekt, Vielfalt und ein friedliches Miteinander
- gegen Rassismus und jede Form von Diskriminierung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
Was ist „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ überhaupt?
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein deutschlandweites Netzwerk, dem mittlerweile über 5.000 Schulen angehören, wir sind die 500. In Niedersachsen. Es bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Schulklima aktiv mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. Ziel ist es, Diskriminierung, Mobbing und Rassismus bewusst entgegenzutreten und eine Kultur der Courage, des Hinsehens und Handelns zu fördern.
Der Titel ist dabei kein Preis, den man einmal erhält – sondern eine Selbstverpflichtung. Über 80% aller Menschen unserer Schule (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Mitarbeitende) haben sich dafür ausgesprochen, sich aktiv gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen und die Selbstverpflichtung des Netzwerks angenommen.
Warum ist dieses Projekt wichtig und warum wollten wir überhaupt Mitglied im Netzwerk werden?
Rassismus und Diskriminierungen treten im Alltag überall auf, so auch bei uns. Die Mitgliedschaft bedeutet nicht, dass es keine Diskriminierung gibt. Ziel ist es, sich aktiv für Toleranz und Respekt einzusetzen und deutlich zu machen, dass Ausgrenzung an unserer Schule keinen Platz hat.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Eine „Schule mit Courage“ zu sein bedeutet, dass wir alle Verantwortung tragen – jeden Tag. Diskriminierung beginnt oft im Kleinen: durch Worte, „Witze“ oder Vorurteile. Deshalb setzen wir auf Aufklärung, Dialog und gegenseitiges Verständnis.
Unser Ziel ist eine Schule, in der sich alle sicher, akzeptiert und willkommen fühlen. Eine Schule, die Vielfalt nicht nur toleriert, sondern lebt.
Denn Courage beginnt im Alltag – und wir gestalten ihn gemeinsam.
Die Selbstverpflichtung:
- Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
- Wenn an meiner Schule Gewalt geschieht, diskriminierende Äußerungen fallen oder diskriminierende Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, zukünftig einander zu achten.
- Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.