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Die Klassenfahrt der 8b nach Stade

Vom 24. bis 28. August 2026 unternahmen wir unsere Klassenfahrt nach Stade. Mit dem Zug ging es los, und natürlich verpassten wir wegen Verspätung den Anschlusszug in Uelzen. Aber dadurch hatten wir eine halbe Stunde Zeit, dort den berühmten Bahnhof zu entdecken, der vom Künstler Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurde. Nach weiteren Zug- und S-Bahn-Fahrten kamen wir schließlich in Stade in unserer Jugendherberge an. Am Nachmittag konnten wir bei schönem Wetter die wirklich hübsche Hansestadt in Gruppen in Form einer Rallye erkunden.


Ein weiteres Erlebnis war unser Besuch im Klimahaus in Bremerhaven. Zu Beginn wurden wir in einem Klassenraum mit einem Film eingeführt, bevor wir den Ausstellungsbereich betraten. Dann startete unsere Weltreise durch verschiedene Klimazonen. Dabei bewegt man sich am Längengrad
8° Ost 34' entlang und erlebt Orte wie die Schweiz, Niger, die Antarktis oder Samoa. Von +38 bis
-10 Grad war alles dabei, wir konnten es hautnah spüren. Besonders beeindruckend war, dass wir Menschen in ihren vielfältigen Klimazonen kennenlernten und erfuhren, wie ihr Alltag durch das jeweilige Klima stark beeinflusst wird.

Am dritten Tag der Fahrt unternahmen wir einen Tagesausflug nach Hamburg. Wir machten eine Klima-Stadtführung, denn Hamburg hat sich schon mehr als andere Städte auf den Klimawandel und seine Auswirkungen wie Hitze und Starkregen eingestellt. Die Stadt arbeitet z.B. mit Erfolg daran, eine Schwammstadt zu werden. Aber auch schon früher achtete man auf gutes Klima, wie wir beim Rathaus mit seinem klimatisierenden Brunnen erfahren konnten. Dann ging es zum neuen Stadtteil HafenCity mit seinen grünen Dächern. Nach der Führung genossen wir den tollen Ausblick auf Stadt und Hafen von der Terrasse der Elbphilharmonie, durchquerten den alten Elbtunnel und konnten zum Schluss am Pier an der Alster die Stadt auf eigene Faust erkunden.

Ein besonderes Highlight der Klassenfahrt war unser Besuch im Neuklosterforst am Donnerstag. Zunächst lernten wir den Begriff des "Erdüberlastungstags" kennen – ab diesem Tag haben wir alle natürlichen Ressourcen des Jahres 2026 aufgebraucht, die die Erde im ganzen Jahr 2026 regenerieren kann. Dieser Zeitpunkt war dieses Jahr schon am 30. Juli erreicht, seitdem lebt die Menschheit auf Pump. Dies wurde uns mit einem anschaulichen Spiel verdeutlicht, bei dem wir uns alle auf eine immer kleiner werdende Plane stellen mussten. Danach durften wir aus Materialien, die wir im Wald fanden, unsere eigenen Wettermessgeräte bauen, dokumentierten die Geräuschkulisse der Umgebung auf Papier und transportierten bei der “Fotosynthese-Staffel" Wasser mit einem Löffel und liefen dann mit einem Bonbon zurück. Zum Schluss lernten wir, wie Bäume CO₂ verlieren, wenn sie gefällt werden oder abbrennen.

Die Rückreise per Zug war ziemlich anstrengend mit Gleisänderung in letzter Minute, Verspätung, kurzen Umsteigezeiten und viel zu wenigen Sitzplätzen. Und das alles mit unseren Koffern! Schließlich kamen wir in Wolfenbüttel aber dann doch noch pünktlich an und beendeten damit unsere unvergessliche Klassenfahrt.

Schülerinnen und Schüler der 8b