Oberstufenschüler des THG besuchten London
Für die beiden Englisch-Leistungskurse des 13. Jahrgangs am Theodor-Heuss-Gymnasium ging es Ende Januar für ein verlängertes Wochenende nach London, um dort ein Shakespeare-Stück zu sehen, welches zuvor im Unterricht behandelt worden war.
Nach der Ankunft im Hotel in Paddington am Donnerstagabend machte sich die Gruppe am Freitagmorgen direkt auf den Weg, zu Fuß nach einem Gang durch den Hyde Park London zu entdecken. Unter den verschiedenen Sehenswürdigkeiten, an denen es vorbeiging, waren der Buckingham Palace (inklusive Wachwechsel mit Marsch und Band), Big Ben sowie Westminster Abbey. Auch ein paar Erinnerungsfotos an den bekannten roten Telefonzellen durften natürlich nicht fehlen.
Gestärkt durch eine kurze Mittagspause ging es danach unter anderem ins „Tate Modern“ einer zeitgenössischen Kunstgalerie mit Blick auf die Themse und am Abend in die mit einem festen Dach versehene Wintervariante von Shakespeares „Globe Theatre“, dem „Sam Wanamaker Playhouse“. Hier ging es darum, eine Vorstellung von "A Midsummer Night's Dream" zu besuchen, das als Pflichtlektüre für das Abitur in den Kursen zuvor gelesen worden war. Überrascht zeigte sich die Gruppe ob der Größe des Theaters, welches deutlich kleiner ausfiel als erwartet. Ein weiterer Überraschungseffekt war auch die Inszenierung selbst, die vom "Bad Guy" (Billie EIlish), singenden Elfen in Ballett-Tutus bis hin zur Umkehrung gesellschaftlicher Geschlechterrollen eine interessante Darstellung bot, in der man nie genau wusste, was denn nun als Nächstes passieren würde.
Am Samstag startete der Tag mit einem Besuch des „Tower of London“ und der „Tower Bridge“, von wo aus es auf den belebten Borough Market ging. Der Borough Market ist ein Streetfood Markt, auf dem es die verschiedensten Dinge auszuprobieren gab, beispielsweise argentinische Empanadas, Schokoerdbeeren, englischen Käse oder Gebäcke aller Art. Im Anschluss konnte die Stadt in Kleingruppen weiter erkundet werden, was einige zur Oxford Street oder zum Piccadilly Circus führte.
Manche der Gruppe besuchten sogar ein weiters Theaterstück, nämlich "Hadestown", ein Musical basierend auf dem antiken griechischen Mythos des Orpheus und der Eurydike. Abends durfte ein kurzer Besuch von Chinatown natürlich auch nicht fehlen, was im Dunkeln durch die Beleuchtung besonders eindrucksvoll wirkte. Zur englischen Kultur gehören sicherlich auch die Pubs, sodass ein gemeinsamer Besuch im Pub für den letzten Abend auf dem Programm stand.
Der Plan für den Sonntag, die Zeit vor dem Rückflug im „National History Museum“ zu verbringen, ging aufgrund langer Wartezeit am Einlass nicht auf. Nebenan lockte allerdings das „Victoria and Albert Museum“ mit über 2 Millionen Objekten aus den Bereichen Kunst und Design. Selbst der Braunschweiger Löwe ist dort zu finden.
Der Rückflug verlief leider nicht wie erhofft, weil wegen eines technischen Defektes ein Flugzeugwechsel anstand, wodurch sich die Ankunft zurück in Hannover um zwei Stunden verspätete.
Insgesamt blickt die Gruppe zurück auf intensive Tage mit vielfältigen Eindrücken zur britischen Kultur in der Metropole London.