Neuigkeiten

Seit dem 14.März sind Frau Rathke und Frau Oelschlägel mit unserer Austauschgruppe nach England unterwegs.

Was man schon allein auf derHinfahrt so alles erleben kann, liest sich im "Steno-Stil" so:

"Zugausfall ab Bad Bentheim - Regen - Dann in einen Bus - Wieder Zug - Umsteigen - Viel zu schwere Koffer - 150 Minuten später als geplant in Amsterdam - Shuttle in Amsterdam verlegt - Zweimal falschen Infos gefolgt - Letzter Shuttle weg - Telefonieren - 3 Großraumtaxis - Fähre hat gewartet - Puuhhhh - Viel Wind - Jetzt Sonne - Endlich ausgeschifft - gut angekommen - Schönes Wochenende!"

Was lange währt ...

 

Update: Nachdem die Wirren der Hinreise verkraftet waren, besuchten wir am Freitagnachmittag die Bede Academy in Blyth. Extrem beeindruckt zeigten sich die Schüler von der sehr modern Ausstattung der Schule. Der Lego-Club hatte einen eigenen Raum, jedes Fach sowieso, überall Computer, es gibt ein Tonstudio, ein Tanzstudio. Erste Freundschaften wurden bei Kennenlernaktivitäten geknüpft.

Am Sonnabend gab es eine gemeinsame Stadtrallye. Newcastle Castle stand als nächstes auf dem Programm. Von ganz oben bot sich ein herrlicher Blick über ganz Newcastle und den Tyne mit seinem Brücken. Emotionaler Höhepunkt des Tages war sicherlich das gemeinsame Pizzaessen.

Der Sonntag war dann „Tunneltag“. Am Vormittag besichtigten wir den Victoria-Tunnel, der im 19. Jahrhundert dem Kohleabbau diente und im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzbunker genutzt wurde. Geboten wurden neben einem interessanten Bauwerk auch historische Anekdoten, die das geneigte Publikum in völliger Dunkelheit fesselten. Am Nachmittag ging es im beeindruckenden St. James Park, dem Stadion das Newcastle United Football Club, wieder durch einen Tunnel. Alle durften einmal zu erhebender Musik durch den Tunnel in das Stadion einmarschieren. Am heutigen Montag ist der erste Schulbesuch ein Ereignis, das mit höchster Spannung erwartet wird.

Bericht aus der Blyth Academy

Ein Schultag an der Blyth Academy erwartete die THGler am Montag. Um 8:30 Uhr begann die „assembly“, eine Pflichtveranstaltung, die neben aktuellen Informationen zum Schulleben auch eine längere Predigt an alle Schüler bietet.
Rege Diskussionen entfachte die grüne Schulkleidung, an der einige der deutschen Schüler durchaus Gefallen fanden, die von den Engländern aber nicht nur geliebt wurde. Am Nachmittag gab es „Fish and Chips“ im Restaurant „Coastline“, bevor es dann mit dem Bus in einer knappen Stunde wieder zurück nach Newcastle ging.
Am Dienstag stand ein Ausflug nach York auf dem Programm.
Ein Gang über die Stadtmauer führte zum York Minster, der größten europäischen Kathedrale nördlich der Alpen. Der anschließende Besuch im „Castle Museum“ wurde zur Zeitreise in das 19. Jahrhundert. Eine lebensecht nachgebaute viktorianische Straße hinterließ nachhaltigen Eindruck bei den Schülern. Der dortige Apotheker wusste unterhaltsam darzulegen, warum Kosmetika häufig Gift enthielten und über die Verwendung von Blei auch schnell mal zum Tode führten.
Einige THGler vermissten offensichtlich die Schule und setzten sich im viktorianischen Klassenzimmer in die Bänke, als ob sie dem Unterricht folgen sollten.
Ein weiterer Schultag in Blyth ließ die deutschen Schüler ganz in den Alltag an der Gesamtschule eintauchen. In einem gemeinsamen Geschichtsprojekt arbeiteten die deutschen und englischen Schüler zum Thema „Newcastle“.
Eine Farewell-Party, eine traditionelle englische „Teatime“ und ein englisches Frühstück werden den Besuch abrunden, bevor es nach einer sprachlich und kulturell intensiven Woche mit neu geschlossenen Freundschaften dann zurück nach Deutschland geht.

Das alljährliche Gastspiel des White Horse Theatre London ist mittlerweile zu einer festen Größe am Theodor-Heuss-Gymnasium geworden. Diesmal hatte die vierköpfige Schauspieltruppe zwei neue Theaterstücke im Gepäck, die thematisch und sprachlich jeweils an die Kompetenzen der Unter- und Mittelstufenschüler angepasst waren.

Den Beginn machte das Stück Honesty, das von zwei Kindern erzählt, die einen Diebstahl beobachten und bei der Verfolgungsjagd durch London vorbei an Big Ben, Tower Bridge, Buckingham Palace und Madame Tussauds manche knifflige Situation meistern müssen. Hierbei wurde das Publikum auf amüsante Weise in das Geschehen auf der Bühne integriert: Beispielsweise fungierten Schüler/innen als Wachsfiguren von Helene Fischer oder Justin Bieber oder tobten als Akteure bei der Verbrecherjagd im Affenzahn durch die Zuschauerreihen.

Für die Mittelstufenschüler wurden im Stück The Tyrant’s Kiss dagegen ernstere Töne angeschlagen: In der aktualisierten und modernen Adaption des Shakespeare-Dramas Pericles ging geht es um die gegenwärtige Migrationsbewegung von Afrika/Asien nach Europa, die am Schicksals des jungen Perry thematisiert wurde. Dieser macht sich auf den gefährlichen Weg von Syrien in das sichere Italien, verliert auf seiner dramatischen Flucht aber seine neugeborene Tochter, seine junge Frau sowie sein gesamtes Hab und Gut. Erst viele Jahre später und nach weiteren Schicksalsschlägen gibt es ein Wiedersehen mit seiner totgeglaubten Familie. Damit kommt das Stück zwar zu einem glücklichen Ende, das der Realität nicht ganz gerecht wird, trotzdem ist das ernste Thema sensibel umgesetzt worden, was vor allem dem hervorragenden Spiel der vier jungen Schauspieler/innen geschuldet ist.

Diese kamen aus unterschiedlichen Regionen in England sowie aus Brisbane, Australien, was sich auch durch unterschiedliche dialektale Ausprägungen der englischen Sprache bemerkbar machte. Auch das machte den Reiz dieser authentischen muttersprachlichen Aufführung aus.

Nach den jeweiligen Aufführungen hatten die Schüler Gelegenheit, die Schauspieler/innen zu interviewen. Neben sehr direkten Fragen (“How much money do you earn with these plays?“) und der obligatorischen Erkundigung nach der Lieblingsfußballmannschaft durfte natürlich auch diesmal die Frage nach den persönlichen deutschen „Lieblingswörtern“ nicht fehlen. Die launigen Antworten kamen prompt: Kauderwelsch, Kartoffel, Pickel und leider. Bei dieser Interviewrunde wurde auch der Name der Theatergruppe erklärt: Bei dem white horse handelt es sich um das Sachsenross, ein Symbol, das Deutschland und England verbindet. Immerhin hat das Fürstenhaus Hannover von 1714 bis 1901 die englischen Regenten gestellt und der Epoche den Beinamen Hanoverian England gegeben.

Beide Vorstellungen kamen bei den Schülern sehr gut an, und man darf sich bereits auf die neuen Stücke des White Horse Theatre freuen, die im nächsten Schuljahr am Theodor-Heuss-Gymnasium aufgeführt werden.

Ein Bericht von Markus Gerke

Gegenbesuch der Victoria Park High School aus Port Elizabeth in Wolfenbüttel

Unmittelbar nach Weihnachten, am 27. Dezember, sind unsere südafrikanischen Gastschüler in Braunschweig angekommen, um zwei spannende Wochen im winterlichen Deutschland zu verbringen.

Am kommenden Tag besichtigten die Südafrikaner zusammen mit ihren Gastgebern die Innenstadt von Braunschweig: unter anderem das Rizzi-Haus, den Braunschweiger Dom und das Magniviertel. Der eindrucksvolle Tag klang mit einem leckeren Heißgetränk und Schmalzkuchen auf dem Weihnachtsmarkt aus. Bei einer Fahrt nach Torfhaus gelang es tatsächlich, Schnee zu sehen, einen Schneemann zu bauen und das Erlebnis des Schlittenfahrens zu genießen. Nachdem alle etwas durchgefroren waren, gab es eine heiße Schokolade zum Aufwärmen.

Am Sonntag waren alle gemeinsam beim Bowlen, wo leider keiner eine Chance gegen den südafrikanischen Bowling-Profi Steven hatte. Nachdem alle gut ins neue Jahr gekommen waren und die Gastschüler zum ersten Mal im Leben „Dinner for one" gesehen hatten, konnte am 2. Januar entspannt zu einem Tagesausflug in die Bundeshauptstadt gefahren werden. Am Brandenburger Tor gab es zunächst Gelegenheit für ein paar Fotos. Bei der anschließenden Führung durch das Regierungsviertel wurde den Gästen deutsche Geschichte vermittelt. Den Rundgang krönte ein Besuch des Reichstagsgebäudes, der Sitz des deutschen Bundestags. Die Aussicht über Berlin von der Kuppel aus konnten alle bei herrlichem Winterwetter genießen.

Für die noch etwas erschöpfte, aber trotzdem motivierte Gruppe stand am nächsten Tag Wolfsburg auf dem Besuchsprogramm. Die beiden Attraktionen des Tages waren das Outlet Center und das Winterwunderland in der Autostadt. In den einzelnen Pavillons nahmen die Gastschüler stolz in den ausgestellten Luxuslimousinen Platz. Am Abend sorgte die wundervolle Eisshow für begeisterte Gesichter.

Obwohl noch Weihnachtsferien waren, ging es am nächsten Tag schon in die Schule, um diese ohne den alltäglichen Trubel kennenzulernen. Nach einem interessanten Rundgang konnten die Südafrikaner im Chemielabor aktiv werden, um Experimentierkästen und Anleitungen für ihre eigene Schule zusammenzustellen. Damit soll die Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler im Fachbereich Physical Science der südafrikanischen Partnerschule gefördert werden. Schülerexperimente im naturwissenschaftlichen Unterricht sind in Südafrika nämlich eher die Ausnahme als die Regel. Davon konnten sich die THG-Schüler bei ihrem Besuch in Port Elizabeth in den vergangenen Osterferien selbst überzeugen.

Für den kommenden Tag war ein zwar etwas anstrengender, aber dennoch aufregender Tagesausflug nach Hamburg geplant. Dort gab es zunächst Gelegenheit, vom Plaza der Elbphilharmonie einen Blick über Hamburg und den Hafen zu werfen. Beim anschließenden Spaziergang durch die berühmte Speicherstadt und die Hafencity konnte man die verschiedenen Phasen der Stadtentwicklung nachvollziehen. Der Spaziergang endete am Miniaturwunderland, wo die Gastschüler sehr begeistert waren, die Welt in klein zu sehen. So konnten sie auf ihrem Deutschlandtrip auch Eindrücke aus anderen europäischen Ländern und aus Amerika aufnehmen. Selbst einige Jahrhunderte deutscher Geschichte sind dort in einzelnen Vitrinen sehr anschaulich aufbereitet. Mit einem Schiff der Linie 62 ging es elbabwärts zu den Kapitänshäusern in Övelgönne, wo die Südafrikaner aus der Hafenstadt Port Elizabeth mit kilometerlangen Stränden und weiten Strandpromenaden am Indischen Ozean etwas verwundert den Elbestrand betraten.

Sonntags war man sportlich im Braunschweiger Jumphouse unterwegs. Dort wurden einige Erfolge gefeiert. So lernte Hannah an diesem Tag, wie man einen Backflip macht. Am Montag, dem ersten Schultag nach den Weihnachtsferien, haben die südafrikanischen Schüler ihre Gastgeber mit zur Schule begleitet und konnten die großen Unterschiede zu ihrem Schulsystem erleben. Ihre Begeisterung über die Erfahrungen in Norddeutschland, die ihnen ihr Besuch in Wolfenbüttel ermöglicht hat, kam bei einem Empfang durch die Schulleiterin und dem abendlichen Farewell-Dinner mit den Gasteltern zum Ausdruck. Am 9. Januar endete die gemeinsame Zeit voller neuer Erfahrungen für Schülerinnen und Schüler aus Wolfenbüttel und Port Elizabeth auf einem zugigen Bahnsteig des Braunschweiger Hauptbahnhofs, wo man letzte Lücken im Gepäck mit Wasserfarbkästen und Pinseln aufgefüllt hat, die vom THG für das gemeinsames Sozialprojekt „Inn Safe Hands“ mitgegeben wurden. Trotz der Abschiedsstimmung freuten sich die südafrikanischen Gäste auch schon auf ihr warmes Zuhause und beide Seiten sehen gespannt dem kommenden Jahr entgegen, in dem wieder ein Austausch stattfinden soll.

Groß war die Freude bei den gastgebenden Schülern unserer Schule, als am Mittwoch kurz nach 15 Uhr der Zug mit den Gästen von der amerikanischen Partnerschule aus Flower Mound (Texas) in der Nähe von Dallas in Braunschweig eintraf. Nach kurzem Beschnuppern ging es zügig nach Wolfenbüttel, um den von der knapp 20-stündigen Anreise erschöpften Amerikanern die verdiente Ruhepause zu gewähren.
Neun Schüler und zwei Lehrerinnen der Marcus High School werden im Rahmen der GAPP (German-American-Partnership-Programme) -Schulpartnerschaft bis zum 29.06.2018 den Alltag an einem deutschen Gymnasium kennenlernen und gemeinsam mit den THG-Partnern Wolfenbüttel und die Umgebung erkunden.

 

Den aktuellen Bericht (siehe Fotos) findet man auch auf nachstehender Internetseite:

schueler-aus-dallas-zu-besuch-in-wolfenbuettel

Im Juni fand der diesjährige Vorlesewettbewerb Englisch im siebten Jahrgang des Theodor-Heuss-Gymnasiums statt. Insgesamt lasen acht Schülerinnen und Schüler aus den vier siebten Klassen vor Publikum und Jury je zwei Texte vor. Den ersten der beiden Texte hatten die Schüler vorbereitet, der zweite Text war für sie gänzlich unbekannt. Die Jury, bestehend aus vier Englischlehrkräften und Svenja Gebel (sie gewann diesen Wettbewerb im Jahr 2013), achtete insbesondere auf Aussprache, Lesefluss und Lebendigkeit beim Vortrag.

Die Schülerinnen und Schüler meisterten insbesondere das Vorlesen des eigenen vorbereiteten Textes mit Bravour, wobei sich eine insgesamt hohe Lesekompetenz zeigte.

Nach dem zweiten Durchlauf und einer langen Beratungsrunde der Jury standen die Sieger fest: Paulina Samwer aus der 7c belegte den dritten Platz, Luis Gradewald aus der Klasse 7a sicherte sich Platz zwei. Amy Gaida aus der 7d konnte sich mit authentischer Aussprache und einem lebendigen Vortrag am Ende durchsetzen und gewann. Für den Wettbewerb auf Stadtebene, der an der Großen Schule stattfand, konnten sich Luis Gradewald und Amy Gaida qualifizieren. Hierbei erreichte Amy Gaida den dritten Platz. Der erste Platz ging an die Große Schule und den zweiten Platz erreichte ein Schüler des Gymnasiums im Schloss.

Bildüberschrift:

Luis, Amy und Paulina (hier mit der stellvertretenden Schulleiterin Sigrid Rönneke) präsentieren stolz ihre Urkunden.

Trash to treasure – ein Kurzprojekt im Englischunterricht einer 8. Klasse

 

I personally had much fun working on this project and I think all the others had fun, too. It was different from what we usually do in English but that doesn't mean it was any worse. Our task was to try to sell some trash we found at home and to be honest when we presented it, so that it really sounded worth the money. While still learning English this little project gave us an insight on how marketing works, which I think is pretty useful, so maybe next time we come across an ad we might stop to think about what is true and what is not.

(Lisa Garbisch, 8l)

 

When we presented our own adds I thought most of my classmates had really cool ideas and interesting posters. It was quite exciting to create this poster and collect ideas for the add.

(Victoria Bahl, 8l)

Einen wahren Theatermarathon legten die vier jungen Schauspieler/innen vom Londoner White Horse Theatre bei ihrem Gastspiel am Theodor-Heuss-Gymnasium am Mittwoch hin: Nicht weniger als drei abendfüllende Stücke führten sie nacheinander auf.