Neuigkeiten

Mitte Dezember stand für die diesjährigen 10. Klassen des THG die Exkursion in die KZ-Gedenkstätte nach Mittelbau-Dora bei Nordhausen an.

Am 12.06. und 13.06. fuhren jeweils zwei fünfte Klassen des Theodor-Heuss-Gymnasiums auch dieses Jahr wieder zu dem Forschungsmuseum Schöningen, in das „Paläon“.

Für die sechsten Klassen des THG ging es am 8.6.23 und 12.6.23 zum Ende des Schuljahres im Rahmen des Geschichtsunterrichts wieder auf die Exkursion zum Harzhorn, wo die Schüler Geschichte mal wieder am ganzen Körper erfahren konnten.

Der zehnte Jahrgang

Unter welchen Bedingungen lebten und arbeiteten die Häftlinge in einem Konzentrationslager? Was passierte mit dem Lager und der Gedenkstätte nach Kriegsende? Diese und viele weitere Fragen hatten wir, der 10. Jahrgang, am Mittwoch, dem 24.05., und am Donnerstag, dem 25.05., als wir um 7.45 Uhr vom THG zum ehemaligen Konzentrationslager Langenstein-Zwieberge fuhren.

Auf den Spuren der Gründungsphase der ersten demokratischen deutschen Verfassung

Die beiden Geschichtskurse von Frau Rathke sind am 14. März nach Weimar gefahren, um dort das Haus der Republik zu besichtigen und das Thema Weimarer Republik im Hinblick auf das Abitur zu vertiefen.

Kommenden Montag ist es soweit, die letzten Planungen für das Sommerfest am 11.7. laufen und das Programm steht fest!

Das Fest beginnt in der Aula um 14:45 Uhr mit einem musikalischen Auftakt durch die Mitglieder der Bläser-AG und des MTV-Jugendorchesters sowie im Anschluss - Rock & Pop des Musikkurses Jg. 12.

Danach entführt die Klasse 5b die Zuhörer aus der Aula hinaus auf den Hof: einige Stücke der Bläserklasse 5b werden auf dem Schulhof erklingen.

Auch im weiteren Verlauf erwartet die Gäste so einiges an "Perfomances": Die DSP- und Musikkurse des 11. Jahrgangs haben etwas vorbereitet, mit dem sie uns während des Festes überraschen wollen. Man kann gespannt auf sogenannte Walking-Acts und Straßenkehrer-Percussion-Vorführungen sein. Wo diese stattfinden, das ist geheim, aber sie werden etwa 4x irgendwo auf dem Gelände auftauchen.....

Auf dem Schulhof erwartet alle Gäste ein bunter Reigen an Angeboten: Eine große Hüpfburg mit Rutsche, Kinderschminken, Luftballontiere, Spiele, das neue E-Mofa des THG sowie die Freiwillige Feuerwehr Fümmelse mit einem Einsatzwagen. „Schräge Vögel“ aus Ton und Produkte der Näh-AG werden verkauft wie auch Zuckerwatte und Poffertjes. In der Pausenhalle und im Atrium gibt es zudem weitere kulinarische Angebote. Mit Getränken, Kuchen und Bratwurst kann man sich stärken oder einfach mal verweilen.

Wie wäre es mit ein paar ruhigen Minuten im Schulgarten? Oder einmal Honig kosten - die Imker des THG sind auch am Start und freuen sich, zu informieren und ihren Honig feil zu bieten.

In der Pausenhalle kann man Ausstellungen aus dem Kunstunterricht bewundern, „Lesemonster“ basteln oder sich an der Fotostation der Schülervertretung ablichten lassen. Am Stand des Eltern- und Freundeskreises gibt es neben Informationen über deren Arbeit auch etwas zu gewinnen.

Im Erdgeschoss wird ein Raum zur Kleidertauschbörse (Bitte auch Homepageartikel und Flyer beachten!) und zwei weitere werden zu einer Ausstellungsfläche zum 60jährigen Schuljubiläum. Wen interessiert es nicht, wie in den letzten Jahrzehnten das Gebäude, Schüler und auch Lehrkräfte ausgesehen haben?

Auf dem Sportplatz findet um 17 Uhr das Endspiel des Fußballturniers statt.  Ab 15 Uhr können dort Runden für den Sponsorenlauf gedreht werden (Bitte auch Mails beachten!). Laufzettel gibt es auch vor Ort. Besser ist es, sie mit der Angabe des Sponsors schon mitzubringen. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Runden – und vor allem möglichst viele Spenden für unser Sozialprojekt InnSafeHands zusammenkämen. Selbstverständlich muss man nicht erst laufen, um zu spenden. Spendenboxen, die mit Münzen oder auch Scheinen gefüllt werden können, finden sich an vielen Angeboten.

Um ca. 17 Uhr startet dann der zweite Teil des musikalischen Programms. Auf dem Schulhof spielt die Bläserklasse 6b. Ab 17:15 beginnt das Abschlussprogramm in der Aula mit der Schülerband "NGRP" (knapp 20min). Nach ganz kurzer Verschnaufpause (ein Getränk vielleicht?!) spielt direkt danach ab etwa 17:40 die (neu zusammengewürfelte) Lehrerband "THGroove" und hofft auf eine halbe Stunde Power mit vielen Zuhörern, um das Schulfest rockig ausklingen zu lassen.

Das Sommerfest findet auch bei schlechtem Wetter statt. Bei Dauerregen werden alle Angebote des Schulgeländes in die beiden Turnhallen verlegt.

Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern haben dieses Fest gemeinsam vorbereitet.

Wir freuen uns auf ein schönes Sommerfest, bei dem wir uns gemeinsam feiernd auf die Ferien einstimmen.


Mal wieder raus aus der Schule und Geschichte am ganzen Körper erleben, das war der Plan für die Schüler/innen der vier sechsten Klassen am Harzhorn am 28.06.2022.



Dass römische Soldaten schwer bewaffnet und mit Helm und Rüstung geschützt in den Krieg zogen, das wissen wir, spätestens seitdem wir Asterix und Obelix kennen. Doch was trugen Römerinnen und Römer im Alltag bei der Arbeit oder in ihrer Freizeit?

Zeitzeuge Eckhard Schimpf berichtet THG-Abiturient*innen von seinen Erinnerungen an die Zeit der NS-Diktatur


Aufgrund der Beschlüsse vom 2. November 2020 wurde ganz Deutschland in einen „Light-Lockdown“ geschickt. Von den Schließungen waren nicht nur Restaurants, Fitnessstudios, Kinos und Schwimmbäder betroffen, sondern auch sämtliche kulturelle Einrichtungen wie beispielsweise Gedenkstätten und Museen. Was ist aber, wenn ein Geschichtskurs den Besuch einer Gedenkstätte geplant und sich darauf gefreut hat?

Genau vor diesem Problem stand die Klasse 10a des THG von Geschichtslehrerin Lina-Marie Sittmann , die einen Besuch der Gedenkstätte der JVA Wolfenbüttel im Fach Geschichte vorbereitet hatte. Zahlreiche Telefonate mit der Gedenkstätte und die Hilfe von Frau Feuge waren nötig, um das Problem wie folgt zu lösen: Wenn die Lerngruppe nicht in die Gedenkstätte kommen kann, kommt die Gedenkstätte eben zur Klasse. So versammelte sich die Klasse 10a am 11. Dezember - unter Einhaltung der aktuellen Hygienebestimmungen - in einem großen Unterrichtsraum und wurde dort von Herrn Dr. Gustav Partington, dem museumspädagogischen Mitarbeiter der Gedenkstätte der JVA Wolfenbüttel, begrüßt. In einem dreistündigen Workshop erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Geschichte der JVA, in die Strafmaßnahmen während der NS-Zeit und die weitere Nutzung nach Kriegsende. Die JVA Wolfenbüttel ist wenigen SuS des THG aus ihrem alltäglichen Leben bekannt, obwohl sie direkt in der Innenstadt liegt. Aufgrund dessen erhielten die SuS die Möglichkeit Fragen zum aktuellen Strafvollzug zu stellen, um ihre Neugier zu stillen.

Der Schwerpunkt lag jedoch auf der Rolle der Justiz im Nationalsozialismus. Die Besonderheit des Gefängnisses in Wolfenbüttel war nämlich, dass es über eine Hinrichtungsstätte verfügte. Von 1937 bis März 1945 wurden dort 526 nationalsozialistische Todesurteile durch die Guillotine vollstreckt. Anhand von Einzelschicksalen erfuhren die SuS, wie der Unrechtsstaat durch die Willkür der NS-Justiz unterstützt wurde und so zahlreiche Menschen ins Gefängnis kamen oder hingerichtet wurden. Zu den Opfern zählten neben Gegnern des Regimes, Wehrmachtsangehörige, ausländische Zwangsarbeiter, Straf- und Kriegsgefangene, Sinti und Roma sowie 70 Männer und Frauen aus dem westeuropäischen Widerstand. Mithilfe von Bildern und dem mitgebrachten Hinrichtungsbuch versuchte Herr Partington die Gedenkstätte den SuS zugänglich zu machen und einen ersten Einblick in die Gedenkstätte zu ermöglichen. Natürlich konnte der Workshop keinen Besuch der Gedenkstätte komplett ersetzen, aber nichtsdestotrotz war der Workshop für die Schülerinnen und Schüler spannend und hat die Neugier auf einen realen Besuch der Gedenkstätte gesteigert.

Ein Bericht von Lina-Marie Sittmann

Exkursionen unter erschwerten Bedingungen

Am 30.10.2020 besuchten meine Klasse 10c und ich das Bürger Museum in Wolfenbüttel. Außerdem besichtigten wir am 27.11.2020 die Sonderausstellung „Es lebe die Freiheit!-Junge Menschen gegen den Nationalsozialismus“ hinter Glas, die aufgrund der Schließung der Wolfenbütteler Museen in den beiden Wintergärten des Lessingtheaters präsentiert wird.
Im Bürger Museum waren zahlreiche Hör- und Aktivstationen aufgestellt, welche die Stadtgeschichten lebendig werden ließen. Alte Zeugnisse, Zeitungsartikel, Stadtgeschichten,
Wasserwege, die Industrialisierung, die beiden Weltkriege und vieles mehr stellt das Bürger Museum aus. Es gibt acht Hörstationen, in denen Bürger ihre Geschichten in deutscher und englischer Sprache erzählten. Meine Klasse und ich hörten uns alle Stationen an und besichtigten jede Themeninsel genau. Etwas was meiner Klasse und mir ein wenig gefehlt hatte, war das Thema Widerstand gegen die Nationalsozialisten und Hitlers NS-Regime. Zwar wurde von einzelne Personen - wie zum Beispiel von Werner Schrader - in Biografien berichtet, jedoch blieben bei meiner Klasse und mir beim Thema Widerstand ein paar Lücken frei.