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Die Erfahrung, sich durch antikes Essen zu probieren, war für uns discipuli et discipulae des 6. Jahrgangs eine spannende Reise in die römische Küche. Viele waren überrascht, wie viele uns bekannte Speisen schon bei den Römern auf der Speisekarte standen.

Die LateinschülerInnen des THG gehen gerade der Frage nach, wie und was die Römer der Antike wohl gegessen haben. Was bietet sich da besser an, als es einfach einmal auszuprobieren?

 

Die LateinschülerInnen der Jahrgänge 6 und 7 haben sich im September auf den Weg nach Bad Gandersheim gemacht.

Ein weiteres Schuljahr geht zu Ende und wir, der Lateinkurs des 11. Jahrgangs, dürfen freudig bekanntgeben, dass wir es geschafft haben.


Dieser Ausspruch galt bereits in der Antike, wie die LateinschülerInnen des Theodor-Heuss-Gymnasiums beim diesjährigen Lateinwettbewerb bei ihren Recherchen erfuhren.


Die LateinschülerInnen der Jahrgänge 6 und 10 konnten sich über einen besonderen Besuch freuen: Die Archäologin Frau Sonnabend nahm sie mit auf Spurensuche.



Dass römische Soldaten schwer bewaffnet und mit Helm und Rüstung geschützt in den Krieg zogen, das wissen wir, spätestens seitdem wir Asterix und Obelix kennen. Doch was trugen Römerinnen und Römer im Alltag bei der Arbeit oder in ihrer Freizeit?

Die Latinisten der Klassen 6 und 10 haben im Zeitraum vom 10. bis zum 31. Januar 2022 an einer „Lateinvokabel-Sprint-Challenge“ teilgenommen. Bei diesem Wettbewerb sind insgesamt 95 Teams aus 53 Schulen gegeneinander angetreten. Für das Theodor-Heuss-Gymnasium gingen “Theodors flinke Wölfe” und „Theodors 10er“ an den Start.

Endlich den Gipfel des Erfolgs im Fach Latein erklommen!

Nicht nur die SchülerInnen der elften Klasse des THG, sondern auch die SchülerInnen der zehnten Klasse feierten ihren Abschluss im Fach Latein. Am 20.07.2021 erhielten sie eine Urkunde, die ihnen das Kleine Latinum bescheinigte.

„Venisti, vidisti, vicisti“, Du kamst, du sahst und du siegtest.

Das abgewandelte Caesar-Zitat steht auf den Latinums-Zeugnissen des THG. Diese überreichten Jana Hots und Daniel Teevs, Lateinlehrer des THG, den LateinschülerInnen der elften Klasse, die sich sichtlich über das erreichte Latinum freuten.

 

In thermas eamus! – Lasst uns in die Thermen gehen!

Auch in diesem Jahr nahmen wieder viele der Lateinschülerinnen und -schüler am Certamen Theodorianum teil. Thema dieses Jahres waren die römischen Thermen, die den Römern nicht nur als Badegelegenheit, sondern auch als kultureller Treffpunkt dienten. Intensiv haben sich die Schülerinnen und Schüler im letzten Halbjahr mit diesen Gebäuden und ihrer Bedeutung auseinandergesetzt. Trotz der Schwierigkeiten, die das Corona-Virus und Homeschooling bereitet haben, haben sie sich im Rahmen des Wettbewerbes mit viel Hingabe gerade der kreativen Gestaltung gewidmet. So kreierten sie detailgetreue Zeichnungen und Modelle und verwendeten dabei unterschiedlichste Materialen, um ihren Kunstwerken den letzten Schliff zu verleihen. Natürlich fehlte auch die intensive Betrachtung eines lateinischen Textes nicht. In der vergangenen Woche konnten nun die stolzen Sieger gekürt werden, die durch ihre Kreativität und kundige Beschäftigung mit dem Lateinischen überzeugten.

„Geschichte live erleben“, das war das Motto für zwei 7. Klassen bei einer Exkursion zum Harzhorn. Der heute an der A7 gelegene Höhenzug war vor knapp 1800 Jahren Schauplatz eines Gefechts zwischen Römern und Germanen. Gut 10.000 Römer waren es damals, die am Harz entlang marschierten, bis sie im unwegsamen Gelände des Harzhorns in einen Hinterhalt gerieten und von den dort ansässigen Germanen überfallen wurden.

Im heutigen Ausstellungsgebäude wird dieses Großereignis für die Schülerinnen und Schüler hervorragend dokumentiert und rekonstruiert. Auf einem ungefähr zwei km langen Rundweg, der durch das Gelände führt, konnte man durch farbig markierte Fundstellen einen guten Eindruck gewinnen, wie sich die Kampfhandlungen ungefähr zugetragen haben mussten. Für die Schülerinnen und Schüler war es auch spannend, Einblicke in die akribische Arbeitsweise der Archäologen zu gewinnen, die etwa anhand der Lage von Pfeilspitzen deren jeweilige Schussrichtung rekonstruieren und so ein ziemlich genaues Bild über den Verlauf des Gefechts vermitteln konnten. Aber noch spannender war es dann natürlich, selbst einmal mit Schild und Schwert zu kämpfen, in eine römische Legionärsrüstung zu schlüpfen oder die Gelegenheit zu nutzen, mit einem Torsionsgeschütz zu schießen – den kleinen klasseninternen Wettbewerb der 7b konnte übrigens Matti Düllge für sich entscheiden.

Das Konzept dieser eindrucksvollen Exkursion ist also vollends aufgegangen. So konnten die neu zusammengestellten Klassen viel Zeit zum weiteren Kennenlernen miteinander verbringen und dabei ihr Wissen über römische Geschichte vertiefen. In diesem Sinne bedanken wir uns ganz herzlich bei unseren Führern vor Ort, die es auf besondere Weise verstanden haben, den Stoff der Schulbücher für die Schülerinnen und Schüler konkret greifbar und somit lebendig werden zu lassen.

 

Ein Bericht von Christian Bilges