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Am Samstag, dem 10.07., bot die Musikschule nach der langen Zeit der Einschränkungen jungen Musiker*innen aus der Musikschule die Möglichkeit, in Präsenz vor Publikum zu spielen: Neben Schüler*innen der Musikschule, die im Innenhof des BIZ auf Klavier, Altflöte, Cello oder Klarinette vorspielten, durfte nun auch die Bläserklasse 6b des THG vor Publikum zeigen, was sie in den letzten beiden Jahren gelernt hat.

Mit einer ganzen Reihe an Veranstaltungen feiert die Stadt Wolfenbüttel dieses Jahr den 400. Todestag „ihres“ Komponisten Michael Praetorius. Neben Vorträgen und Konzerten stand dabei auch ein Workshop für die Schülerinnen und Schüler der Wolfenbütteler Schulen auf dem Programm, maßgeblich organisiert von Frau van de Voort. Selbstverständlich waren zahlreiche THG-ler:innen mit dabei.

In zwei Videokonferenzen und einer Präsenzprobe wurden unter der Leitung der Gruppe Cappella de la Torre drei Stücke aus der Zeit Praetorius‘ eingeübt, die zwar nicht wie ursprünglich geplant im Seeliger-Park (Praetorius im Park), dafür aber im Innenhof der Landesmusikakademie aufgeführt werden konnten. Lange stand nicht fest, ob überhaupt etwas stattfinden darf, weshalb das schlussendliche Konzert am 10.06.2021 mit 28 Schüler:innen, 3 Lehrkräften und den 5 Profis schon eine kleine Sensation darstellte. Auch schien es im Vorfeld eine technische Herausforderung zu werden, sowohl digital als auch musikalisch. Hatten doch einige Instrumente ein Jahr lang im Schrank gelegen und das Internet wollte auch nicht immer. Doch unter der Anleitung der erfahrenen Cappellas und einer eigens eingerichteten Online-Lern-Plattform gelang es, alle in nur zwei Proben für ein gemeinsames Spiel vorzubereiten.

Schülerworkshop Teilnehmer


Das Ergebnis ließ sich hören und konnte bei bestem Wetter dem ausgewählten Publikum präsentiert werden. Umrahmt von Stücken aus Cappella de la Torres Programm erklangen die gemeinsamen Stücke Canarie (Kanarienvogel), Ballet Des Coqs (Hahnenballet) sowie Tanzen und Springen. Passend zu den Titeln fühlten sich auch die umliegenden Vögel angesprochen und stimmten zwischenzeitlich mit ein. Am Ende waren sich alle einig: Trotz der noch bestehenden Auflagen war es unheimlich schön, endlich wieder gemeinsam zu musizieren.

(Grn)

Unter dem Titel „… zu Gast im Klassenzimmer“ veranstaltet das Musikland Niedersachsen jährlich Veranstaltungen, bei denen Personen aus dem professionellen Musikgeschäft Schulen besuchen und den alltäglichen Musikunterricht mit Erfahrungen aus der Praxis und besonderen Themen erweitern. Der 2020 leider ausgefallene Workshop „Musikapps zu Gast im Klassenzimmer“ konnte nun, am 28.05.2021, endlich nachgeholt werden. Unter der Anleitung des Bassisten Class-Henning Dörries bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c Einblicke in digitale Musik-Programme, die vielfältige Möglichkeiten zur Produktion und Bearbeitung bieten.

Nach einer kleinen allgemeinen Einführung in die Welt der digitalen Musik ging es ans Ausprobieren der Apps und Erstellen eigener kleiner Produktionen. So beinhaltet die webbasierte Anwendung Patatap eine Vielzahl an intuitiv zu bedienenden synthetischen Klängen, mithilfe derer interessante Live-Performances möglich waren. Etwas stärker in Richtung Produktion ging die App Beat Snap, die dazu dient, eigene „Samples“ zu erstellen. Dabei handelt es sich um Musik- oder Geräusch-„Schnipsel“, aus denen durch Anordnung und Bearbeitung die späteren Stücke entstehen.

Da der Workshop online per Videokonferenz stattfand, war es notwendig, Anwendungen zu wählen, die von allen Teilnehmenden kostenlos auf das eigene Mobilgerät geladen werden konnten. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch einen Ausblick auf die kostenpflichtige, aber umfangreichere Anwendung Koala Sampler, die sogar im Profi-Bereich Verwendung findet.

In Zeiten, in denen das Digitale unabdingbar geworden ist, hat der Workshop gezeigt, wie weit die Möglichkeiten der Musikpraxis an dieser Stelle bereits sind. Es ist geplant, die Apps auch weiterhin im Musikunterricht einzusetzen.

Eine außergewöhnliche Kleidungslieferung in Corona-Zeiten  

 

„Wenn die Schülerinnen und Schüler nicht in die Schule kommen dürfen, dann kommt die Schule eben zu ihnen.“ Dies dachten sich die Musiklehrerin Renate van de Voort und die Klassenlehrkräfte Sandra Feuge und Dr. Dirk Hahn, als sie jeweils einzeln in der vergangenen Woche die Bläserinnen und Bläser in der Klasse 5b zu Hause im Homeoffice besuchten. Im Gepäck hatten sie die T-Shirts mit dem Aufdruck der jeweiligen Instrumente und den Namen der Musikerinnen und Musiker, die auch in diesem Jahr wieder vom Verband der ehemaligen Schülerinnen und Schüler finanziert wurden.

Die besuchten Schülerinnen und Schüler freuten sich sehr über diesen besonderen Lieferservice und probierten ihr neues Kleidungsstück gleich an. Seit Beginn ihres Unterrichts in der Bläserklasse lernen sie aufgrund der Corona-Bedingungen nun schon im Homeoffice. Ein gemeinsames Musizieren als Bläserensemble konnte bislang noch nicht stattfinden. „Das behindert natürlich sehr die Motivation zum regelmäßigen Üben", bedauert Renate van de Voort und fügt hinzu: „Umso wichtiger sind derzeit gemeinschaftsstiftende Gesten und Signale, sei es auch nur in Form eines Kleidungsstücks, das deutlich macht: Wir sind auch in der Distanz ein Team!“ Alle drei Lehrkräfte bedankten sich bei den ehemaligen Schülerinnen und Schülern und vor allem ihrem Vorsitzenden Jürgen Wuttig für ihre Unterstützung, mit der sie in jedem Jahr den jungen Bläserinnen und Bläsern eine große Freude machten.

Freudestrahlend und hoch motiviert nahmen zu Beginn des Schuljahrs die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler ihre funkelnden Instrumente entgegen, die sie in der Bläserklasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums zu spielen lernen wollten. Umso größer war jedoch die Enttäuschung, als angesichts der coronabedingten Hygienevorgaben der Bläserunterricht in Schulen stark eingeschränkt bzw. sogar verboten wurde.

Da hieß es seitens der Lehrkräfte der Bläser- und Orchesterklassen in Wolfenbüttel schnell zu handeln. „Wir wollten keinesfalls, dass die Motivation der angehenden Bläserinnen und Bläser schon vor dem Start verloren geht,“ erinnert sich Musiklehrerin Renate van de Voort, die mit ihrer Kollegin Maren Blockhaus umgehend ein digitales Konzept auf die Beine stellte, das trotz strengster Beschränkungen das Erlernen eines Blasinstruments möglich machte.

Seit September lernen nun die Bläserkinder der fünften und sechsten Klasse am THG ihre Instrumente per Videokonferenz. Sie werden in der fünften Klasse auf Distanz via Bildschirm pro Woche eine Stunde lang von ihrer Musiklehrerin betreut. Darüber hinaus erhalten alle Bläserinnen und Bläser eine weitere Stunde individuellen Unterricht durch vier Musiklehrkräfte der Musikschule des Bildungszentrums des Landkreises Wolfenbüttel, mit der das THG, das Gymnasium Große Schule und das Gymnasium im Schloss seit Jahren eine stabile Kooperation unterhalten. Ulrike Hecker (Querflöte), Michaela Reichmuth (Posaune), Ryszard Pobieda (Klarinette und Saxophon) und Andreas Kößler (Trompete) stellten sich beherzt der neuen Herausforderung und blicken insgesamt positiv auf die vergangenen Wochen des Fernunterrichts zurück. „Die Schülerinnen und Schüler arbeiten sehr konzentriert und teilweise eigenständiger als im Präsenzunterricht,“ beobachtete Trompeten-Lehrer Kößler. Auch Ryszard Pobieda und Ulrike Hecker betrachten den Online-Unterricht als geeignete Option, um die Motivation der Schülerinnen und Schüler aufrecht zu erhalten und ihnen ein regelmäßiges Üben zu ermöglichen. Marie, Lina, Fenja und Helis aus der Klasse 5b des THG sind sich einig darin, dass der Musikunterricht ob „live oder online“ ihnen sehr viel Freude mache und dass sie gute Fortschritte erleben würde. Den Einsatz ihrer Lehrerinnen und Lehrer loben sie sehr. Mit gelegentlichen technischen Problemen kämen sie selbst immer besser zurecht und könnten sie sich gut arrangieren. „Die Hauptsache ist, dass wir überhaupt spielen können,“ fasst Fenja zusammen.

THG-Musiklehrerin Renate van de Voort hebt besonders die Möglichkeiten der individuellen und sehr gezielten Betreuung der einzelnen Schülerinnen und Schüler hervor, bedauert aber wie ihre Kolleginnen und Kollegen an allen Schulen auch das Fehlen des gemeinsamen Spiels und der gegenseitigen Unterstützung. „Dadurch fehlen leider die Klangerfahrung und das gemeinsame Erfolgserlebnis, die das Klassen- und Orchestermusizieren so einzigartig machen,“ betont sie etwas wehmütig. Renate van de Voort wie auch ihrer Kollegin Maren Blockhaus ist es ein Herzensanliegen, sich auch im Namen ihrer Bläserschülerinnen und -schüler bei den vier Musikschullehrkräften zu bedanken, die sich in dieser schwierigen Phase so flexibel und ihren Schülerinnen und Schülern zugewandt gezeigt und damit das Stattfinden eines Bläserunterrichts am THG überhaupt erst möglich gemacht haben. Es sei sehr erfreulich, in solch unruhigen und unplanbaren Zeiten so zuverlässige Kooperationspartner an der Seite zu haben, heben die beiden abschließend hervor.

Erneut nutzten die musikalischen Gruppen des Theodor-Heuss-Gymnasiums die Landesmusikakademie in Wolfenbüttel für ihre traditionellen Musikarbeitstage. Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler widmeten sich hier mit ihren Lehrkräften zwei Tage lang ganz der musikalischen Arbeit. So konnten die Bläserklassen, die Bläser-AG, die THG-Band, die Musical-AG und der Chor jeweils in gut ausgestatteten Räumen mit besten akustischen Bedingungen in intensiven Proben die kommenden Ereignisse im Schulleben vorbereiten.

 

Am Dienstag, dem 25. Februar, konnte man ungewohnte Klänge aus der Turnhalle der Grundschule Salzgitter-Thiede hören: Die Bläserklasse 5b des Theodor-Heuss-Gymnasiums war zu Besuch gekommen und spielte für die Viertklässler  einige bekannte, teils mehrstimmige Lieder. Lehrerin Maren Blockhaus vom THG erläuterte das Prinzip der Bläserklasse, in der SchülerInnen in der 5. und 6. Klasse am THG ein Blasinstrument erlernen können. Sie  betonte, dass dafür keine musikalischen Vorkenntnisse nötig seien und die SchülerInnen der Bläserklasse 5b zeigten eindrucksvoll, wie viel sie in nur einem halben Jahr gelernt haben.

Außerdem  wurden alle 6 Instrumente der Bläserklasse von jeweils 2-3 SchülerInnen vorgestellt. Dabei erklärten sie mit großem Engagement,  wie auf ihrem jeweiligen Instrument der Ton erzeugt wird, wozu man Klappen, Ventile und lange Rohre braucht und vieles mehr.

Die ca. 60 GrundschülerInnen  waren ein dankbares Publikum: Sie zeigten sich interessiert, stellten Fragen und applaudierten den Vorstellenden eifrig.

Ganz besondere Gäste erfreuten am Dienstag, 11.02.2020, die Viertklässler der Musikalischen Grundschule in Denkte.

Die Bläserklasse 6b des Theodor-Heuss-Gymnasiums unter der Leitung von Frau Renate van de Voort begeisterte mit ihren Instrumenten und zeigte eindrucksvoll, wie es nach der Grundschule musikalisch weitergehen kann.

Kompetent erklärten die Mädchen und Jungen die Geschichte und Funktionsweise ihrer unterschiedlichen Blasinstrumente und zeigten auf beeindruckende Weise ihr musikalisches Können. Ein Highlight für die Grundschüler war das eigene Ausprobieren der Instrumente.

Die Grundschule in Denkte freut sich sehr über die wiederholte gute Zusammenarbeit und die damit verbundenen Nachhaltigkeit der musikalischen Bildung.

Am Mittwochabend fand das traditionelle Weihnachtskonzert des Theodor-Heuss Gymnasiums in der St.-Johannis-Kirche statt. Vor vollem Haus zeigten über 100 Schülerinnen und Schüler sowie einige Lehrer und Eltern ihr Können.

Begrüßt wurden die zahlreichen Zuhörer des Konzertes, das musikalisch und in Textbeiträgen die Figur Jesus Christus beleuchtete, durch unsere Schulleiterin Sandra Feuge, die auf das inhaltliche Zentrum des Konzertes verwies: Jesus auf seinem Weg vom verletzlichen Kindlein zum 30-jährigen Revoluzzer. Sie lud das Publikum ein zum Genießen eines stimmungsvollen Konzertes, bei dem sie auch selbst in der Bläser-AG aktiv an der Querflöte mitwirkte.

Durch das Programm führte Renate van de Voort, die mit verschiedenen Texten die Person Jesus Christus beleuchtete, der bei seiner Geburt so gar nicht heldenhaft dargestellt wurde und dennoch überall Ehrfurcht und Freude auslöste: „Jesus ist die verborgene Mitte, das Herz des ganzen Geschehens“, so Van de Voort.

Mitwirkende des Konzerts waren der Schulchor unter der Leitung von Kea Oelschlägel, die Bläserklasse 6B unter Renate van de Voort, der Eltern-Lehrer-Chor unter Renate van de Voort, die Bläser-AG unter der Leitung von Dirk Hahn als Ensemble mit dem MTV-Jugendorchester unter Clara Ahrens und Hellen Müller, der Musical-Chor unter Lena Marken und Finn Brüggemann sowie einige Solisten. An der Orgel überzeugte Holger Seifert.

Das Konzert war ein voller Erfolg und zeigte, mit welcher Hingabe und Leidenschaft am THG gekonnt Musik gespielt und gelebt wird. Das Publikum war begeistert und zeigte dies mit viel Applaus für die jeweiligen Gruppen.

Am Ausgang verkaufte die Klasse 9d zudem THG-Honig für den guten Zweck. Der Erlös kommt dem Waisenheim „Inn Safe Hands“ in Südafrika zugute.

Am Mittwoch, 18. Dezember, um 18.30 Uhr veranstaltet das Theodor-Heuss-Gymnasium sein traditionelles Weihnachtskonzert in der St.-Johannis-Kirche. Zurzeit laufen die letzten Proben der verschiedenen beteiligten Gruppen. So werden verschiedene Chöre und Instrumentalgruppen der Schule ihr Können vortragen und adventliche Klänge zu Gehör bringen. Die Schule freut sich auf viele interessierte Zuhörer.

 

Seit dem Jahr 2011 gibt es regelmäßige musikalische Begegnungen junger Musikerinnen und Musiker aus Wolfenbüttel und Cachan, der französischen Partnerstadt des Landkreises. Im Mai 2018 waren es 17 Holz- und Blechbläser, unterstützt von einem E-Bassisten und einem Schlagzeuger, die in der französischen Stadt nahe Paris zu Gast waren. Dort wurde mit Schülern und Lehrern des Conservatoire de Cachan ein gemeinsames Programm erarbeitet und in einem Konzert des so entstandenen französisch-deutschen Blasorchesters im Ehrensaal des Rathauses von Cachan der Öffentlichkeit präsentiert. 2019 kommen die jungen Franzosen über das lange Wochenende an Christi Himmelfahrt zum Gegenbesuch. Höhepunkt wird ein gemeinsames Konzert in der Reihe „Musik an St. Marien“ in der Wolfenbütteler Hauptkirche Beatae Mariae Virginis BMV am Samstag, dem 1. Juni, um 18 Uhr sein. Auf dem Programm stehen populäre Titel aus Rock, Pop und Musicals wie „Les Miserables“ nach Victor Hugo. Ein wichtiger Aspekt dieser musikalischen Austausche ist aber auch die private Begegnung der französischen und deutschen Jugendlichen. So sind die Besucher aus Cachan in Gastfamilien untergebracht. Gemeinsame Aktionen wie eine Fahrt auf der Oker und Zeit für individuelle Unternehmungen sind deshalb eingeplant.

Beteiligt sind auf Wolfenbütteler Seite wie schon beim Austausch 2018 das MTV Jugendblasorchester, die Bläsergruppen des Theodor-Heuss-Gymnasiums und die Musikschule im Bildungszentrum. Diese drei Einrichtungen sind auch Partner in der Kontaktstelle Musik des Landkreises. Der Eintritt zum Konzert ist frei. Spenden werden erbeten.

Weitere Informationen gibt es in der Musikschule unter der Telefonnummer 05331 84 140 und auf der Internetseite der Musikschule unter www.bildungszentrum-wolfenbuettel.de