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Das wollte die Religionsgruppe aus 7b und 7c mit Frau Knauer im Rahmen ihres Themas Islam am 1. Juni genauer herausfinden.

Am letzten Schultag des Jahres wurde wieder der alljährliche Weihnachtsgottesdienst des Theodor-Heuss-Gymnasiums gefeiert.

Nachdem die von den Relikursen vorformulierten Fürbitten für den Gottesdienst zusammengeschrieben wurden, traf sich die Reli+-Gruppe nachmittags am 17. und 18. Dezember im Roncallihaus, um die letzten Vorbereitungen zu treffen.

Traditionellerweise findet am THG am letzten Schultag vor den Ferien ein Weihnachtsgottesdienst statt. Dieses Jahr ist das am 20.12.24 um 8:15 Uhr in der Kirche St. Petrus.

„Happy birthday, Jesus!“ ist das Motto für den THG-Weihnachtsgottesdienst am 20.12.2024, dem letzten Schultag vor den Ferien. Drei Monate vor diesem Großereignis fand das erste Planungstreffen von neun Schülerinnen aus den Jahrgängen 9 und 11, Religionslehrerin Ana Lena Hillmer und Pfarrer Matthias Eggers im Roncalli-Haus statt.

Traditionellerweise findet am THG am letzten Schultag vor den Ferien ein Weihnachtsgottesdienst statt.

Traditionellerweise findet am THG am letzten Schultag vor den Ferien ein Weihnachtsgottesdienst statt.

Ein Hauch von Winterduft erfüllte am Samstagnachmittag die Teeküche des Roncallihauses, als sieben Jugendliche mit Schlafsäcken eintrafen, um gemeinsam mit Pfarrer Matthias Eggers und Religionslehrerin Ana Lena Hillmer den THG-Weihnachtsgottesdienst für den 22.12. zu planen.

 

Mit dieser Frage hat unsere Religionslehrerin unseren Kurs auf Bildersuche geschickt. Wir sollten mit dem Handy alles in unserer Umgebung fotografieren, was einen Bezug zu Jesus Christus hat.

Am Vormittag des 9. Dezember machte sich die Religionsgruppe 10a,c von und mit Herrn Riechers auf zu einem Stadtrundgang zu jüdischen Stätten und Gedenkstätten. Ausgehend von dem "Hofjuden" Marcus Gumpel Fulda ben Mose, der sich im Jahr 1697 Dank des Herzogs Anton Ulrich hier niederlassen konnte, führte der Weg u.a. über die Harzstraße 12, den Stadtmarkt, den Platz der ehemaligen Synagoge und den Gedenkstein an die Reichsprogramnacht 1938, der sich vor dem Zeughaus befindet.

Unterwegs stolperten wir über so manchen Stolperstein (siehe unten); Stolpersteine sind in den Bürgersteig eingelassene Messingplatten, die vor den Häusern stehen, in denen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger zuletzt gelebt hatten, bevor sie von den Nazis deportiert wurden oder flüchteten. Für jede Person wurde ein eigener Gedenkstolperstein vorgesehen, deshalb stößt man oftmals gleich auf mehrere, wenn in dem dazugehörigen Haus eine oder mehrere Familien gewohnt haben.

Das rechte Foto zeigt die Gruppe vor dem Mahnmal am Harztorplatz.

Am Donnerstag, den 7. November 2019, führte Herr Henning Riechers seine evangelische Religionsgruppe 7ab in die Wolfenbütteler Moschee Schützenstraße. Dort wurde sie empfangen von Herrn Bekir Yalcin und auf eine kleine Besuchsreise mitgenommen. Zu entdecken gab es so einiges; zwar war schon vorher im Unterricht viel zu dieser - nach dem Judentum und dem Christentum - dritten Buchreligion durchgenommen worden, aber trotzdem erfuhr man hier noch vieles, das nicht in Schulbüchern steht. So z.B., dass die Gebetszeiten - wenn man es denn ganz genau nimmt - jeden Tag geringfügig vom Vortag abweichen, abhängig vom Stand des Mondes. Und auch, wie flauschig weich der Teppich in der Moschee ist, kann man nur durch Fühlen erkennen.

"Mit diesem Besuch soll ein lebendiger Eindruck in eine Fremdreligion ermöglicht werden", so Riechers, der auf den Lehrplan für sein Unterrichtsfach verweist. Da die Leute in der Wolfenbütteler Moschee sehr gastfreundlich und auskunftsfreudig sind, ist ein derartiger Unterrichtsgang recht unkompliziert zu realisieren. Nachdem im Doppeljahrgang 5 / 6 eine (evangelische oder katholische) Kirche besichtigt wurde, soll in den höheren Klassen der Blick über den Tellerrand der eigenen Religion vorgenommen werden.

Auch in diesem Jahr kamen bei unserer Kleidersammelaktion für Satu Mare wieder sehr zahlreiche Spenden zusammen. Dafür Ihnen und euch einen herzlichen Dank auch im Namen des Satu Mare-Freundeskreises, der die Spenden Ende des Monats persönlich in unsere rumänische Partnerstadt transportieren wird.

Ein zusätzliches Dankeschön füge ich von Seiten der Helferinnen und Helfer aus dem elften Jahrgang an. Der überwiegende Teil der Kleiderspenden war bereits so sorgfältig verpackt und beschriftet, dass das Sortieren für die Abholung in diesem Jahr ausgesprochen leicht fiel. Die Kleidersammlung für Satu Mare — am THG offensichtlich bereits eine wunderbare Routine der Schulgemeinschaft, die sich auch in den kommenden Jahren unbedingt wiederholen sollte.

Sandra Feuge