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Karnevalsspaß im Homeoffice?

Dass das möglich ist, zeigen die vielen bunten und kreativen Wettbewerbsbeiträge, die gestern eingesandt wurden.

Nun wird es die Jury schwer haben, Gewinner auszuwählen.

Wer am Ende einen Preis erhält, erfahrt ihr an dieser Stelle.

Es wird spannend.

 


S. Feuge

Aufgrund der Beschlüsse vom 2. November 2020 wurde ganz Deutschland in einen „Light-Lockdown“ geschickt. Von den Schließungen waren nicht nur Restaurants, Fitnessstudios, Kinos und Schwimmbäder betroffen, sondern auch sämtliche kulturelle Einrichtungen wie beispielsweise Gedenkstätten und Museen. Was ist aber, wenn ein Geschichtskurs den Besuch einer Gedenkstätte geplant und sich darauf gefreut hat?

Genau vor diesem Problem stand die Klasse 10a des THG von Geschichtslehrerin Lina-Marie Sittmann , die einen Besuch der Gedenkstätte der JVA Wolfenbüttel im Fach Geschichte vorbereitet hatte. Zahlreiche Telefonate mit der Gedenkstätte und die Hilfe von Frau Feuge waren nötig, um das Problem wie folgt zu lösen: Wenn die Lerngruppe nicht in die Gedenkstätte kommen kann, kommt die Gedenkstätte eben zur Klasse. So versammelte sich die Klasse 10a am 11. Dezember - unter Einhaltung der aktuellen Hygienebestimmungen - in einem großen Unterrichtsraum und wurde dort von Herrn Dr. Gustav Partington, dem museumspädagogischen Mitarbeiter der Gedenkstätte der JVA Wolfenbüttel, begrüßt. In einem dreistündigen Workshop erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Geschichte der JVA, in die Strafmaßnahmen während der NS-Zeit und die weitere Nutzung nach Kriegsende. Die JVA Wolfenbüttel ist wenigen SuS des THG aus ihrem alltäglichen Leben bekannt, obwohl sie direkt in der Innenstadt liegt. Aufgrund dessen erhielten die SuS die Möglichkeit Fragen zum aktuellen Strafvollzug zu stellen, um ihre Neugier zu stillen.

Der Schwerpunkt lag jedoch auf der Rolle der Justiz im Nationalsozialismus. Die Besonderheit des Gefängnisses in Wolfenbüttel war nämlich, dass es über eine Hinrichtungsstätte verfügte. Von 1937 bis März 1945 wurden dort 526 nationalsozialistische Todesurteile durch die Guillotine vollstreckt. Anhand von Einzelschicksalen erfuhren die SuS, wie der Unrechtsstaat durch die Willkür der NS-Justiz unterstützt wurde und so zahlreiche Menschen ins Gefängnis kamen oder hingerichtet wurden. Zu den Opfern zählten neben Gegnern des Regimes, Wehrmachtsangehörige, ausländische Zwangsarbeiter, Straf- und Kriegsgefangene, Sinti und Roma sowie 70 Männer und Frauen aus dem westeuropäischen Widerstand. Mithilfe von Bildern und dem mitgebrachten Hinrichtungsbuch versuchte Herr Partington die Gedenkstätte den SuS zugänglich zu machen und einen ersten Einblick in die Gedenkstätte zu ermöglichen. Natürlich konnte der Workshop keinen Besuch der Gedenkstätte komplett ersetzen, aber nichtsdestotrotz war der Workshop für die Schülerinnen und Schüler spannend und hat die Neugier auf einen realen Besuch der Gedenkstätte gesteigert.

Ein Bericht von Lina-Marie Sittmann

Die genannten Jugendlichen haben sich um die Schule besonders verdient gemacht. Das würdigt nun die Stadt Wolfenbüttel, die diese Schülerinnen und Schüler für ihre besonderen Leistungen ehrt.


Finn Brüggemannn engagiert sich mit einem "Höchstmaß an Zuverlässigkeit kontinuierlich in der Leitung der Musical-AG und pflegte einen professionellen Umgang mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern". Die Aufführungen seien stets ein "großer Gewinn für das künstlerische Profil" unserer Schule. Überdies wird sein Engagement in der Schülervertretung und in verschiedenen Arbeitsgruppen gewürdigt.

Ida Hamann agiere "in vorbildlicher Weise in der Schülervertretung" des THG. Sie "arbeitete aktiv und konstruktiv in zahlreichen schulischen Gremien mit." Sie vermittle zwischen Schulleitung und Schülern und sei als Interessenvertreterin der Schüler ständiges Mitglied im Schulausschuss der Stadt Wolfenbüttel.

Nicolas Berger wird für seine zahlreichen journalistischen Beiträge in Text und Bild geehrt, die "auf hohem sprachlichen Niveau" das Schulleben dokumentieren. Seine Filme und Berichte bereichern die Homepage und andere schulische Medien.

Einführung des Schulsanitätsdienstes am THG

Dass es im Schulalltag gelegentlich einmal zu einem Unfall kommen kann, ist allgemein bekannt. Pro Jahr erleidet etwa jeder elfte Schüler einen Unfall in der Schule. Gut, wenn dann schnell jemand zur Stelle ist und helfen kann. Und umso besser, wenn die Schule über einen Schulsanitätsdienst verfügt, bei dem es die eigenen Schülerinnen und Schüler sind, die gelernt haben, diese Form von Verantwortung zu übernehmen – während des Unterrichts, in den Pausen und bei Schulveranstaltungen. Aus diesen Gründen kann sich das THG über viele engagierte Schülerinnen und Schüler freuen, die seit Beginn des Schuljahres daran mitwirken, einen Schulsanitätsdienst an der Schule zu etablieren.

Besonders erfreulich ist dabei, dass man in Wiebke Seifart auf eine kompetente ehemalige Schülerin als Unterstützerin zählen kann, die zusammen mit Silas Alteneder den Sanitätsdienst in Form einer AG leitet. Zugleich fungiert Wiebke als Verbindungsperson zum Kooperationspartner ASB Braunschweig, bei dem sie gegenwärtig auch eine Ausbildung absolviert.

Aufgrund der pandemiebedingten Hygienemaßnahmen ist die AG zur Zeit auf die Jahrgänge 10 und 11 beschränkt. Einmal wöchentlich treffen sich Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgänge, um zu lernen, wie man in Notsituationen effizient und kompetent Erste Hilfe leisten kann. Natürlich sollen sich so bald wie möglich auch die übrigen Jahrgänge an dieser AG beteiligen können, denn durch die Ausbildung zum Schülersanitäter werden nicht nur ein Klima der Sicherheit und des rücksichtsvollen Miteinanders an der Schule gefördert, sondern auch das Selbstbewusstsein der beteiligten Schülerinnen und Schüler gestärkt.

"Erste Hilfe ist kinderleicht und lebenswichtig. Mir liegt es sehr am Herzen, dass die Grundlagen der Ersten Hilfe und die sozialen Kompetenzen schon in jungen Jahren gefördert werden," betont Wiebke Seifart, die es schließlich wissen muss. Schon früh hat sie sich in verschiedenen Vereinen für den Bereich der Ersten Hilfe engagiert und so sei sie nun besonders froh, dass sie einen Teil ihres Wissens ihren ehemaligen Mitschülerinnen und Mitschülern am THG weitergeben kann.

Bereits im Januar und Februar dieses Jahres legten mehrere Schülerinnen und ein Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums ihre DELF-Prüfungen ab und konnten nun endlich ihre entsprechenden Diplome in Empfang nehmen. Das DELF (Diplôme d’études de langue française) ist ein international anerkanntes Zertifikat, mit dem Schülerinnen und Schüler ihre Französischkenntnisse nachweisen können. Ein solcher Nachweis ist hilfreich bei der Einschreibung an einer Hochschule oder kann ein Türöffner sein bei einer Bewerbung für eine Arbeitsstelle in französischsprachigen Ländern. Die anspruchsvollen Prüfungen beinhalten einen mündlichen und einen schriftlichen Teil, der auch Text- und Hörverstehen einschließt, und werden in der Regel von einem „Muttersprachler“ abgenommen. Dabei werden unterschiedliche Niveaustufen angeboten, die sich am „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ orientieren.

Die THG-Schülerinnen Berenike Heinze, Hanna Michaelis, Amelie Steyer und Luna Schmidt und der Schüler Alex Borschewski (alle Jahrgang 10) erhielten in den beiden letzten Wochen ihre A2-Diplome aus der Hand ihrer Fachlehrerin Frau Eva-Maria Stehr und ihrer Schulleiterin Frau Sandra Feuge. Begeistert lobten die beiden Lehrkräfte die Jugendlichen für die hervorragenden Ergebnisse, die sie in allen Prüfungsteilen erzielt hatten. Auch Hanna Marie Hippe (Jahrgang 11) darf stolz sein auf ihr herausragendes Abschneiden bei der B1-Prüfung.

Alle Schülerinnen und Schüler hatten mit ihrer Französischlehrerin Frau Stehr während einer Arbeitsgemeinschaft auf die Prüfung hingearbeitet und fühlten sich dadurch optimal vorbereitet. Motiviert durch dieses Erfolgserlebnis haben alle die nächste Niveaustufe zumindest mittelfristig im Blick.

Für alle Beteiligten war die Übergabe der Diplome unter den Bedingungen der Hygieneregeln – in zwei Kleingruppen und mit Alltagsmaske – eine in jedem Fall ungewöhnliche Erfahrung. Einer Schülerin war es wichtig zu betonen: „Wir freuen uns sehr – nur sieht man das leider im Moment unter den Masken nicht.“

Im Rahmen der schrittweisen Rückkehr der einzelnen Jahrgänge in die Schule hatte die Klasse 6a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Drexler eine wunderbare Idee: eine nach und nach wachsende Steinspirale auf dem Schulhof. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft, Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern, wurden in der letzten Woche dazu eingeladen, Steine farbenfroh zu bemalen und zur Spirale hinzuzufügen. Den Anfang hatten bereits einige Schüler der 6a und Frau Drexler gemacht.

Die Idee zur „Aktion Steinspirale“ war während einer Videokonferenz der Klasse mit ihrer Klassenlehrerin entstanden. „In vielen Kulturen gelten Spiralen als Symbol für Energie und Gleichgewicht.“, berichtet Lowis aus der 6a. Seine Mitschülerinnen Sophie und Lysann fügen hinzu, dass die gemeinsam gebildete Spirale den Zusammenhalt und die Verbundenheit der THG-Gemeinschaft darstellen soll, gerade in einer Zeit, in der die Menschen nicht alle Verwandte und Freunde wie sonst gewohnt treffen können.

Die Initiatoren der Gemeinschaftsaktion wünschen sich sehr, dass die Spirale in den kommenden Wochen immer weiter wächst, je mehr Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule zurückkehren. Alle sind sich daran einig, dass die Steinspirale auch längerfristig auf dem Schulhof bleiben soll, um an die schwierige Zeit der Corona-Krise zu erinnern und auch an die diejenigen, die an dem Virus erkrankt und vielleicht sogar verstorben sind.

Gestern ergab eine nicht repräsentative Umfrage bei Instagram: Knapp 90 Prozent der Schüler Wolfenbüttels erledigen zuhause die Aufgaben, die ihre Lehrer ihnen stellen.

Doch was steckt hinter diesen nackten Zahlen: Wie geht es unseren Schülerinnen im Homeoffice? Diese Frage beantworten ab heute Jugendliche, die das THG besuchen...

Spiel und Spaß auf der Kennenlernfahrt

In der Woche vom 26. bis zum 30. August verbrachten unsere neuen fünften Klassen jeweils drei Tage zum Kennenlernen mit ihren KlassenlehrerInnen in Helmstedt. Hier ein Bericht von Nicolas Berger, der als Patenschüler die 5b begleitete:

Am 26.08.2019 fuhren wir, die Klassen 5b und 5c mit den zugehörigen Klassenlehrern Frau Graf-Pfeifruk, Frau Maring, Frau Golombek und Herrn Saremba sowie den begleitenden Patenschülern, bei schönstem Sonnenschein mit dem Zug nach Helmstedt. Vom Bahnhof aus legten wir die restlichen Meter zu der Herberge Kloster St. Ludgerus zu Fuß zurück.

Dort angekommen, begrüßte uns schon die Leiterin und gab uns ein kurze Einweisung. Anschließend besichtigten wir die Doppelkapelle und die Krypta vor Ort, in denen wir für einen Moment die angenehme Kälte bei 32 Grad Celsius Außentemperatur genießen konnten. Danach durften wir endlich die Zimmer beziehen. Nach einer kurzen Pause gab es zu Mittag Nudeln mit verschiedenen Soßen, an denen sich alle satt aßen.

Am Nachmittag gingen dann beide Klassen zusammen zum Waldbad Birkerteich, für die meisten das absolute Highlight der Kennenlernfahrt: Dort wurde ausgiebig getobt, gespielt und vom 5-Meter-Turm gesprungen, während sich der eine oder andere auch einen kleinen Snack vom Imbiss gönnte. Zurück in der Unterkunft wurde ein Resümee der Erlebnisse gezogen und wir ließen den Tag mit zahlreichen Spielen wie zum Beispiel Werwolf ausklingen.

Nach dem morgendlichen Frühstück ging es am folgenden Tag direkt in die Innenstadt, die von den Fünftklässler in ihren Zimmergruppen durch eine spannende Ralley erkundet wurde, während die Lehrer einkaufen gingen und Kaffee und Eis genossen. Die freie Zeit wurde ebenfalls genutzt, um sich reichlich mit Süßem und Knabberzeug einzudecken - schließlich mussten ja noch zwei Nächte überstanden werden. Nach zwei Stunden ging es zurück zur Herberge zum Essen. Schnitzel und Kroketten mit Bratensoße stärkten uns nach den anstrengenden zwei Stunden in der Sonne.

Den ganzen Nachmittag wurde gespielt, um die Klasse zusammenwachsen zu lassen. Besonders großen Anklang fand das Spiel “Ich sitze im Grünen”, welches auch den anleitenden Patenschülern viel Spaß bereitete.

Anschließend an das Abendessen machten wir uns gemeinsam im Dunkeln auf den Weg zum Lappwaldsee. Dort lernten wir, dass dieser durch das Grundwasser gespeist wird und in wenigen Jahren bis zu der Stelle, an der wir standen, reichen wird.

Zurück im Kloster sollte sich gleich bettfertig gemacht werden, um am nächsten Tag bereit für die Rückfahrt zu sein.

Am Mittwoch blieb nach dem Frühstück zur Freude aller noch etwas Zeit für das beliebte Spiel “Ich sitze im Grünen”. Danach traten wir etwas wehmütig den Rückweg nach Wolfenbüttel an. Noch in Helmstedt trafen wir auf die anderen beiden Parallelklassen, für die das Abenteuer Kennenlernfahrt gerade erst begann. In Wolfenbüttel konnten die Eltern ihre Kinder wieder in die Arme schließen - diese waren jedoch eher traurig, dass sie nun wieder zurück in die Schule mussten.

In den drei Tagen hat die Klasse besser zusammengefunden und ist durch die gemeinsamen Aktionen zusammengewachsen, meinten die Patenschüler, denen die Kennenlernfahrt ebenfalls viel Spaß bereitet hat.

 

Der Abiturjahrgang 2019 des Theodor-Heuss-Gymnasiums hat bei seinen Veranstaltungen rund um die Reifeprüfung so intelligent und sparsam gewirtschaftet, dass am Ende ein stolzer Betrag von über 1 400 Euro in der Gemeinschaftskasse verblieben ist.

Nach einer Abstimmung unter den Abiturientinnen und Abiturienten soll diese Summe nun nicht in die privaten Portemonnaies zurückfließen, sondern dem Sozialprojekt unserer Schule zugutekommen. Die ehemalige Jahrgangssprecherin Tina Musiol übergab der Schulleiterin Sandra Feuge gestern den Spendenbetrag. Das Geld soll nun dem Waisenhaus „Inn Safe Hands“ in Port Elizabeth (Südafrika) überreicht werden, mit dem das THG seit Dezember 2017 kooperiert. Die Spende wird dort wieder für zahlreiche hilfreiche Anschaffungen für die in der Einrichtung betreuten Kinder und Jugendlichen oder für notwendige Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen im Gebäude und auf dem Außengelände eingesetzt werden.

Letzte Woche erreichte uns derweil eine ausführliche Mail mit Neuigkeiten aus dem Waisenhaus. Sobald uns auch die Fotos von den erfolgten Maßnahmen vorliegen, die mithilfe unserer letzten Spende im Frühjahr umgesetzt werden konnten, werden wir über den Stand der Dinge informieren. Dann werden auch die übrigen Klassen, Einzelspender und Gruppen genannt, die Geld gesammelt haben.

Voller Vorfreude und Spannung versammelten sich am vergangenen Donnerstag 95 neue Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien in der Aula des THG, wo sie mit einem bunten Programm von ihrer neuen Schulgemeinschaft begrüßt wurden. Nach einem mitreißenden musikalischen Auftakt der Bläser-AG hießen die Schulleiterin Sandra Feuge, der Koordinator für die Sekundarstufe I Martin Kloppe sowie die Elternvertreterin Silke Brüggemann und der Schülersprecher Finn Brüggemann die künftigen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler willkommen.

„Als ich vor 7 Jahren hier eingeschult wurde, war ich noch 80 Zentimeter kleiner als heute und vielleicht ähnlich aufgeregt wie ihr. Seitdem habe ich aber noch nicht einen Tag lang bereut, mir diese Schule ausgesucht zu haben“, sagte Finn. Und Sandra Feuge versprach: „Wir freuen uns auf jede einzelne und jeden einzelnen von euch und sind neugierig darauf, eure besonderen Talente und Interesse zu entdecken. Eure künftigen Lehrerinnen und Lehrer werden sich nach Kräften bemühen, euch beim Erreichen eurer Ziele, die ihr euch mit der Entscheidung für ein Gymnasium gesteckt habt, zu unterstützen.“

Nach der kurzweiligen Einschulungsfeier, zu der auch die von Schülerinnen und Schülern geleitete Musical-AG einen mit viel Applaus belohnten Beitrag leistete, zogen die vier neuen fünften Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern und ihren „Klassenpaten“ in ihre neuen Klassenräume ein und hatten dort die Gelegenheit zu einem ersten Kennenlernen.

„Wir wünschen uns, dass ihr heute Mittag nach Hause kommt und euch sagt: ‚Meine Entscheidung für meine neue Schule war richtig. Ich komme gerne morgen wieder‘“, so Sandra Feuge bei der Verabschiedung der aufgeregten neuen „THGlerinnen“ und „THGler“ aus der Aula.

Unsere Abiturienten:

Heba Al Swidani, Mark Aßmann, Laura Christel Hanna Back, Emily Berger, Ellen Biermann, Frei-Lorenz Heinrich Bötel, Mika Marián Bogdanowicz, Pia Bolte, Johanna Bothe, Nele Sophie Brede, Marlen Bullinger, Madeleine Drygalla, Victoria Elte, Michelle Erfurt, Daniel Falk, Tessa Fiedler, Greta Fitzner, Leonie Franetzki, Anima Fuhrmeister, Maximilian Garbe, Svenja Gebel, Nastassja Grimm, Felix Manuel Heinrich, Niko Hippler, Julia Antonia Huber, Joshua Kasten, Nikolas Kiczek, Luisa Kleinermann, Lennart Arian Körner, Angelique Anna Kontny, Christopher Koschel, Lena Krebs, Hannah Kristofić, Tristan Kurtz, Kim Sarah Lange, Jannik Lemke, Felix Mahlke, Lena Marheine, Catharina Meyer, Bennet Michael, Tom Mittendorf, Laura Michelle Moreton, Dylan Mühlen, Marian Maximilian Müller, Moritz Müller, Tina Musiol, Constanze Victoria Nagler, Aurel-Aubrey Ngbwa-Gaping, David Nowik, Joanna Maria Öztas, Sarah Punthöler, Johanna Ritterbach, Lena Roloff, Nicole Sarezki, Jan-Philipp Schmidtke, Selina Schneider, Wiebke Seifart, Felix Seifried, Lena Söderberg, Jan Phillip Steppat, Victoria Stiebner, Tobias vom Endt, Larissa Weidl, Philipp Wernecke.

 

Auch dieses Jahr haben der Eltern-und Freundeskreis des THG und die Konrad-Adenauer-Stiftung dem 10. Jahrgang wieder ein zweitägiges Planspiel unter professioneller Anleitung des CIVIC-Instituts für Internationale Bildung aus Düsseldorf, das Simulationsspiele konzipiert, pädagogisch begleitet und durchführt, ermöglicht.

Passend zum Halbjahresthema „EU“ ging es dieses Jahr in dem Spiel „Fokus Balkan“ um die mögliche Aufnahme verschiedener Balkan-Staaten und den entsprechenden Entscheidungsprozess in Kommission, Europäischem Parlament und Rat.

Am Donnerstag, dem 13.06.2019, ging es um 8 Uhr morgens los, indem sich alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs im Raum 201 trafen. Die Leiter des Planspiels erklärten uns erst einmal die grundlegenden Ziele dieses  „Experiments" und teilten uns die unterschiedlichen Rollen zu. Wir waren entweder Mitglieder der unterschiedlichen Organe der EU oder stellten Vertreter von Ländern dar, die in die EU aufgenommen werden wollen, wie zum Beispiel Serbien oder Albanien. Außerdem gab es Pressevertreter, die das ganze Geschehen beobachten, notieren und in Artikeln zusammenfassen sollten oder Talkshows zum Thema anboten. Die Artikel und Fotos der Presse wurden in einem Live-Blog hochgeladen, den man die ganze Zeit mitverfolgen konnte. In verschiedenen Sitzungen wurden den beitrittswilligen Ländern Fragen gestellt und es wurde diskutiert, ob und unter welchen Voraussetzungen der jeweilige Balkanstaat der Europäischen Union beitreten darf. Mithilfe von Anträgen und der Präsentation durch Plakate versuchten die Balkanstaaten ihre Wünsche genauso wie auch ihre Fähigkeiten zu verdeutlichen. Es war interessant zu sehen, wie entsprechende Verhandlungen ablaufen und mit welchen Problemen man sich auseinander setzen muss. Am Freitag und somit auch am zweiten und letzten Tag des Planspiels stand noch eine Sitzung an, in der die endgültige Entscheidung über die Aufnahme der Balkanstaaten getroffen wurde.

Nach Beendigung des Planspiels stellte sich der komplette Jahrgang auf den Schulhof und wurde von den Leitern des Planspiels um ein Feedback gebeten. Den meisten Schülern hat es großen Spaß gemacht, und es hat ihnen geholfen, sich besser vorzustellen, wie solche Entscheidungen in der Europäischen Union getroffen werden. Die Wichtigkeit solcher Entscheidungen und was es heißt, Verantwortung zu übernehmen,  wurden uns ebenfalls bewusst. Alle haben diesen Vorgang ernst genommen und es kam zu einem vernünftigen Ablauf, der der Realität ähnelte. Kurz: Der gesamte 10. Jahrgang fand großen Gefallen an dem Planspiel und empfiehlt es jedem weiter!