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Tolle Moral bewiesen die THG-Fußballer beim diesjährigen Kreisentscheid von "Jugend trainiert für Olympia" auf der zugigen Anlage des BV Germania an der Schweigerstraße bei ihrem letzten Auftritt. Einen O:2-Pausenrückstand drehten die Kicker um den überragenden Torwart Tobias Uranin gegen die Henriette-Breymann-Gesamtschule noch in einen Sieg. Unterstützt vom kalten Rückenwind trafen Dominik "Niki" Horns und Marlon Deyer zunächst zum Ausgleich, ehe Eddy Dzyk und erneut Deyer in der Nachspielzeit für einen umjubelten Erfolg sorgten. So sprang am Ende der zweite Platz beim Turnier heraus, das die Große Schule verdient gewann.

Im vorweggenommenen Finale lag die GrS gegen unsere Jungs nämlich schnell 2:0 vorne, ehe Marlon Deyer kurz vor der Pause verkürzen konnte und Hoffnung aufkeimen ließ. Die zweite Hälfte blieb dann jedoch torlos, sodass sich die Schüler vom Rosenwall über ihren Sieg freuen konnten. "Die waren schon einen Tick besser", erkannte Jürgen Migge, der Vater von Linus, die Leistung der eingespielten Truppe von Lehrer Siebart neidlos an.

Das erste Match des Tages hatten die Spieler um unseren Kapitän Paul Szustak deutlich mit 6:0 gegen die IGS Wallstraße gewonnnen. Neben dem blonden Dreifach-Torschützen machten Niki Horns, Eddy Dzyk und Tarik Ismael das halbe Dutzend voll.

Insgesamt war es eine tolle Vorstellung der jüngsten THG-Schüler, die sich sportlich fair und als eingeschworene Truppe präsentierten. Dank gebürt Mutter Uranin für die äußerst leckeren Obstspieße, die in den Pausen für neuen Schwung sorgten.

 

Jugend trainiert für Olympia: WK III Jungen


Am Dienstag nahm die Schulmannschaft des pTHG am Kreisentscheid der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2005-2007) teil. Das Turnier fand im MKN Sportpark Schweigerstraße statt. Trotz einer starken Moral und einer kämpferischen Leistung mussten sich unsere Jungen den Schulmannschaften der Henriette-Breymann-Gesamtschule, der IGS Wallstraße und der Großen Schule geschlagen geben.

Die Luft vibriert, die Halle bebt vor Spannung, das Volleyballturnier des THG beginnt.

Wie in jedem Jahr haben die Sportlehrer für die Achtklässler ein Volleyballturnier organisiert. Dafür wurde schon seit Wochen im Sportunterricht geübt. Jede 8. Klasse durfte jeweils zwei Fünferteams ins Rennen schicken. Gespielt wurde auf dem Kleinfeld 3:3, wobei im Rotationsverfahren die weiteren Spieler eingesetzt wurden. Die Aufgabe der übrigen Klassenkameraden lag in der Anfeuerung und Betreuung ihrer Teams. So war die Stimmung sehr fröhlich, sportlich und lebendig.

Geleitet wurden die Spiele durch fünf sehr zuverlässige und korrekt pfeifende Schiedsrichter aus dem neunten Jahrgang: Tamiem Saleh, Alex Borschewski, Nicolas Berger, Jonas Ahlgrim und Vincent Meironke haben diese Aufgabe souverän gemeistert. Ihnen gebührt ein besonderer Dank.

Die Spielerteams kämpften begeistert um den Sieg, wobei Fairness und Spielfreude an erster Stelle standen. Paulina Samwer sagt: „Ich hatte nicht gedacht, dass das so viel Spaß macht!“.

Die Zuschauer wurden durch wundervolle Spielzüge unterhalten. So war das Leistungsniveau, sehr zur Freude der Lehrer, insgesamt sehr hoch. Die intensive Vorbereitung im Unterricht zeigte Wirkung. Am Ende siegte ein Team aus der Klasse 8c mit Leonie, Ben, Julian, Jolina, Paulina und Calle. So ging ein sportiver Vormittag zu Ende, der nach Bendix Mittelfelds Meinung „gut organisiert und schön“ war.

Wir freuen uns auf das nächste Mal.

 

Raus aus der Sporthalle, rein ins Fitness-Studio - anstelle von zwei Stunden normalem Schulsport war für die Klasse 11c des Theodor-Heuss-Gymnasiums Schwitzen im Fitness- und Gesundheitszentrum CATO angesagt. Neben Jumping-Fitness stand auch Funktionstraining am Syngry-Tower auf dem Programm.

Das Workout-Programm beim Jumping Fitness liegt derzeit voll im Trend. Neben dem Vorteil, dass gelenkschonend eine sehr hohe Anzahl unterschiedlicher Muskeln angesprochen wird, ist sicherlich die leichte Erlernbarkeit der Schritte ein Grund für die Popularität. So konnten die Schülerinnen und Schüler, kompetent von der Fitnesstrainerin Sophie Deppe angeleitet, schon nach kurzer Zeit an den Trampolinen Vollgas geben, zusätzlich motiviert durch die Musik, die den Rhythmus für die Bewegungen vorgab.

Beim Funktionstraining sollen durch komplexere Bewegungsabläufe mehrere Muskel- und Gelenkgruppen angesprochen werden, um so die Stabilität des Köpers zu verbessern. Zu diesem Zweck hatte Malcom Ebel, ebenfalls Fitnesstrainer vom CATO-Team, am Syngry-Tower zehn Stationen aufgebaut, die dafür sorgten, dass man sich anschließend tatsächlich vieler Muskeln bewusst wurde, die vorher doch eher unbekannt waren.

Ein großes Dankeschön an Carsten Müller und sein Team für die Einblicke in diese beiden Trainingsmethoden. "Auch wenn ich ganz schön kaputt bin, hat das doch total Spaß gemacht", meinte Dimitri Malzew nach der gelungenen Veranstaltung. Und vielleicht hat ja auch der eine oder die andere Lust bekommen, sich mit der Ausbildung zur/zum Sport- und Fitnesskauffrau/-mann etwas näher zu beschäftigen.

Fröhlich stürmten die 5. Klassen des THG zum diesjährigen Schwimmfest am 23.01.2019 in das Wolfenbüttler Stadtbad Okeraue.

Währende Badegäste ihre ruhigen Runden drehten, wurde auf den Nebenbahnen des Schwimmerbeckens angestrengt getaucht, auf Zeit die 25-Meter geschwommen und der Startsprung geübt. Nele (5c) erklärte freudig nach dem Schwimmfest: „Wir haben den Startsprung geübt und jetzt kann ich ihn.“

Zur Entspannung durften die Jüngsten des THG dann auch vergnüglich im Spielbereich herumtoben und die aufregende Rutsche hinunter sausen, dabei erzielte Ben (5d) die beste Zeit und benötigte nur 12,35 Sekunden. Leonie (5c) beschrieb ihr persönliches Badeerlebnis und sagte: „Toll waren die vielen Stationen und besonders das freie Spielen im Erlebnisbecken.“

Es war ein lebendiger Schultag, den sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen und Lehrer in vollen Zügen genossen haben. Nicht zu Letzt dank der Unterstützung der Schülerinnen Laura Moreton, Wiebke Seifart und Selina Hippler und des Schülers Finn Torkler (alle DLRG) wurde das Schwimmfest ein großer Erfolg.

 


Frau Camen, Frau Gerdes & Herr Wesemann

Der Anfang des diesjährigen Skiprojekts geriet etwas mühsam, weil ein Motorschaden die Busanreise verlängerte. Doch dann folgte eine Begegnung, die das oben zitierte Motto der diesjährigen THG-Skifahrt vorgab: Wir lernten unseren örtlichen Busfahrer Alberto kennen. Und Alberto erkannte in uns „Bergkameraden“, denen er bereitwillig das einheimische Liedgut näher brachte, eben unter anderem „Hurra die Gams“.

Alberto gewann mit seiner sympathischen Art die gesamte THG-Mannschaft für sich: Schon bald erklang in allen Zimmern unserer Unterkunft „Talblick“, auf der Piste und im Lift Albertos Playlist und eben vor allem die „Gams“: „Hoch über die Wolken, die Sonn die scheint/ Des taugt mar total, ja do mecht i bleibm“, schallte immer mal wieder aus 63 Kehlen oder auch Lautsprechern.

56 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 7 bis 10 waren gemeinsam nach Fügenberg ins Zillertal gereist. Unter anderem vier Lehrkräfte - Dirk Raecke, Henner Wesemann, Daniel Teevs und Anja Golombek als Organisatorin - begleiteten die Gruppe. Unterstützt wurden sie dabei von Lennart Ligocki und Maike Kessler aus der 11. Jahrgangsstufe sowie den Skilehrern Niklas, Jan Luca, Annika und Gregor. Diesen Helfern und dem MTV gilt der herzliche Dank der Schule. Auch dem Ehemaligenverband und dem Eltern- und Freundeskreis sei hier noch einmal für seine Unterstützung gedankt.

Vier Sonnentage und zweimal Neuschnee ergaben eine fast perfekte Woche, die lediglich durch etwas frühlingshafte Temperaturen minimal eingetrübt wurde. Die acht Anfänger schlugen sich wacker und die versammelte Skigemeinschaft des THG hatte im Skigebiet Spieljoch viel Spaß. Am dritten Tag machten sich die Fortgeschrittenen auf, das Skigebiet Kaltenbach/Hochzillertal zu erkunden. Dort gefiel es aber den meisten weniger gut, weil dieses Gebiet sehr stark frequentiert war. Der Ausflug ins Skigebiet Hochfügen kam dagegen weit besser an, weil dort etwas weniger los war. Zwei Gruppen nutzten diesen Tag, um die Königsetappe, die Tour zur Skiroute nach Aschau, zu bewältigen. Das blieb als tolles Erlebnis in Erinnerung.

Zur guten Stimmung trug auch die gewohnt tolle Betreuung in der Unterkunft bei: Unsere „Hüttenwirtin“ Martina verwöhnte uns im Haus Talblick in Fügenberg mit leckerem Essen. Ein Highlight war sicher die nächtliche Fackelwanderung zum Rodeln, auch wenn die Aufwärtsfahrt im Viehtransporter gewöhnungsbedürftig war: „Hurra die Gams, Hurra aft Höh
Heut werts wieder richtig schön.“

Am Abend des letzen Tages fand die berühmt berüchtigte Skitaufe statt, bei der sich der Skigott aka Henner Wesemann die Ehre gab.

Er hatte sich so per Method Acting in diese Rolle reingesteigert, um den anwesenden Skianfängern den Taufsegen entgegen zu bringen, dass Till Alsleben anerkennend: „Herr Wesemann ist voll im Film“ raunte. Wesemanns einführende Worte lauteten: „Einen guten Abend hier zusammen, ich komme von draußen durch die dunklen Tannen. Ihr wollt wissen, wer ich bin? Hier vor Ort kennt mich jedes Kind! Als Skigott bin ich hier bekannt, so manch einer hat mich schon verdammt.“ In seiner folgenden launigen Taufansprache wurden besondere Ski-Highlights noch einmal gewürdigt und alle durften einen Schluck vom „köstlichen“ Taufgetränk (geschmolzener Schnee und Traubenzucker) nehmen. Freudig empfingen die Beginner den Taufsegen und sprachen den alterwürdigen Psalm 27 der Skibibel nach. So wurden die Anfänger in die Gemeinschaft der „Bergkameraden“ aufgenommen!

Hurra die Gams

Am Ende der Doppelstunden klatschten die Schüler Beifall und trommelten mit ihren Füßen vor Begeisterung: Die Schwestern Sophie und Philine Löhr hatten mit ihrer Einführung in die Kampfsportart Sports Chanbara den Nerv der Klassen 5b und 7a genau getroffen. Neele Aljets, die eigentlich Handball spielt, meinte: "Die Mischung aus Angreifen und Abwehren hat mir sehr gut gefallen." Ihre Klassenkameradin Sophia Wölfel aus der 5b mochte besonders das Kämpfen mit den Jungen: "Wir haben ja nur vier Jungen bei uns in der Bläserklasse, da wollen wir es denen mal so richtig zeigen!" Auch in der 7. Klasse powerten sich alle nach Herzenslust mit den kurzen Schwertern aus Schaumstoff aus, nicht zuletzt die Mädchen. "Das ist auf Dauer ganz schön anstrengend", erklärte Ginger Kemp mit rotem Kopf.

Philine Löhr, die schon zweimal bei der EM erfolgreich war und amtierende Deutsche Meisterin im Sports Chanbara ist, war ebenso wie ihre Schwester Sophie, die sich auch schon Europameisterin nennen darf, gerne dem Ruf der Sportlehrer Anja Golombek und Stefan Brandes an ihre alte Schule gefolgt. Beide hatten erfolgreich das Abitur am THG erlangt und freuten sich nun darüber, mal wieder durch die ihnen so vertrauten Räume zu gehen: "Schön, die ganzen Lehrer jetzt aus einer anderen Perspektive zu sehen", schmunzelte Sophie Löhr bei einem Besuch im Lehrerzimmer in der Pause.

Übrigens: Wer den Sport einmal ausprobieren möchte, dem sei die Trainingszeit jeweils montags um 18 Uhr in der HBG ans Herz gelegt.

Die Klasse 8d behandelt aktuell das Thema Medien. In diesem Zusammenhang hat die Lerngruppe unter der Federführung von Ilka Anding, Connor Glinka, Luis Abraham und Paul Wolf den folgenden Bericht verfasst:

Wolfenbüttel. Seit Neuestem befassen sich die 8. Klassen des Theodor-Heuss-Gymnasiums voller Begeisterung mit dem Parkourlauf. Bei der Planung der Hindernisse hat sich die Sportlehrerin Frau Anja Golombek an der Fernsehserie Ninja Warrior orientiert. Die Schüler haben sie dabei unterstützt. Weil alle große Ninja-Warrior-Fans sind, wurde diese Idee begeistert aufgenommen.

„Anja Golombek geht im Sportuntericht neue Wege“, das ist die Meinung von den Schülern und Lehrern des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Mit dieser Idee verändert sie den Sportunterricht am THG. Alle Schüler zeigten eine aktive Beteiligung am Sportunterricht. Die Schüler der Klasse 8d fanden die Idee „Mega geil!“ und erfreuten sich an dem neuen Konzept. Sie machten viele neue Erfahrungen. Beispielsweise sagte Luis Abraham, „Der Parkour ist eigentlich gut, aber ich hatte Probleme aufgrund meiner Höhenangst.“

Beim Parkour mussten die Schüler am Trapez schwingen, über wackelige Kästen springen und über Bänke laufen. Sie sind auch über Barren balanciert und Sprossen hinaufgeklettert. Wenn man dies alles gemeistert hat, hatte man den Parkour geschafft! Mit ein wenig Übung und nach einigen Missgeschicken hat es die ganze Klasse geschafft. Nach einiger Zeit haben die Schüler herausgefunden, dass die Technik dabei wichtiger ist, als die Geschwindigkeit. Trotzdem gab es einige Schüler, die den Parkour in einer Toppzeit gemeistert haben.

Felix Walpert hatte viel Erfahrung im Parkourlauf, da er seinem Hobby auch in seiner Freizeit nachgeht. Auch er hat sich am Parkour erfreut. Aufgrund seiner Erkenntnisse konnte er seinen Mitschülern zeigen, wie es die Profis machen.

Als die Schüler am Ende des Parkours angekommen waren, waren sie stolz auf ihre neuen Erfahrungen und Erkenntnisse über Hindernislauf. Also hatte Frau Anja Golombek eine tolle Idee.

Dass die Bläser aus der 5b nicht nur musikalisch, sondern auch sportlich sind, bewiesen 22 Schülerinnen und Schüler mit ihren Patenschülerinnen Marisa und Luisa. Bei einem Ausflug in die Eissporthalle am Salzgittersee wagten sich einige zum ersten Mal überhaupt auf das glatte Geläuf. "Für den Anfang läuft es schon ganz gut bei mir", freute sich Maja, während sie sich mit der Lauflernhilfe zusammen mit Lotte auf eine weitere Runde machte. Khadije nahm ihre ersten Gehversuche mit Humor: "Ich glaube, ich bin ungefähr zwanzigmal gefallen, besonders immer dann, wenn mich jemand angeschaut hat."
Zu Schaden ist aber niemand gekommen, nur manche Hose war am Ende etwas nass. "Schade, dass die Zeit so schnell verflogen ist", fasste Sophie anschließend für alle den schönen Nachmittag zusammen.

Am 16.09.2018 fand bei strahlendem Sonnenschein der 33. Wolfenbütteler Stadtlauf statt. Mit einer Teilnehmerzahl von über 90 Läufern war in diesem Jahr das Gymnasium im Schloss der Spitzenreiter. Vom THG waren wir nur 7 Teilnehmer, dafür aber mit großem Erfolg: beim 2,5 km-Lauf der Damen holte Juliana Sochor Silber in der Altersklasse U12, die Bronzemedaille in der Altersklasse U14 ging an Nele Marken.


Liam Freitag, der sich erst spontan für den Stadtlauf entschieden hatte, belegte beim 2,5 km-Lauf der Herren den 1. Platz in der Altersklasse U14.
Schade nur, dass Liam nicht für das Theodor-Heuss-Gymnasium angemeldet war, sonst hätten wir in der Mannschaftswertung (gemeinsam mit Tom Engemann und Frederik Hoffmann) noch einen Pokal für das THG mitgebracht. Im nächsten Jahr koordinieren wir das aber besser!
In der Altersklasse U12 spurtete Jannes Bornemann und für das THG durchs Ziel.
Nur knapp an der Bronzemedaille vorbei landete Lars Wonka im 10 km-Lauf auf dem 4. Platz in der Altersklasse U18.

 

Ein Bericht von Frederik Hoffmann, Laufbeauftragter des THG

Nach monatelangem Training war es endlich soweit. Vom 22.05. bis 29.05.2018 flogen wir nach Portugal, um an der Jugendweltmeisterschaft in der Sportaerobic für Deutschland teilzunehmen. Die deutsche Delegation bestand aus Sportlern aus verschiedenen Vereinen Deutschlands, welche sich zuvor für die Teilnahme an der JWM qualifiziert hatten. Ich startete mit Nell aus Rotenburg, Anina aus Hannover sowie Josi und Lena aus Riesa im Team und als Trio der Altersklasse 12 - 14.

Nachdem wir uns am Wettkampfort Guimaraes einigermaßen orientiert hatten, ging es auch schon mit dem zweitägigen Podiumstraining und den Qualifikationswettkämpfen los. Die Wettkampfhalle war überwältigend und auf einer großen Anzeigetafel erschienen jeweils die Namen und die Nationalität der Starter. Das Kampfgericht bestand aus 12 Kampfrichtern.

Wir waren ziemlich aufgeregt, denn unsere ausländische Konkurrenz war extrem stark und wir wussten, dass wir uns keine Fehler erlauben konnten. Es ist nämlich so, dass in jeder Kategorie (Einzel, Paar, Trio und Team) immer nur die besten acht Teilnehmer in das Finale kommen. Da fast alle größeren Länder vertreten waren, gab es auch sehr viele Starter in den einzelnen Kategorien. Die Qualifikationswettkämpfe dauerten zwei Tage jeweils von 9.00 Uhr morgens bis 21.00 Uhr abends, wobei die einzelnen Küren circa 1,5 Minuten lang sind. Wir waren fast die ganzen Tage in der Halle und es war sehr anstrengend. Zum Schlafen kamen wir da kaum. Schließlich gab es nach jedem Tag viel auszuwerten und zu besprechen. Unsere Trainer Steffi aus Hannover und Sebastian aus Riesa unterstützen uns die ganze Zeit und drückten die Daumen.

In den Pausen hatten wir dann Gelegenheit, mit Sportlern aus anderen Ländern Kontakt aufzunehmen und Erinnerungsfotos zu machen. Verständigungsprobleme gab es dabei kaum. Die ausländischen Sportler waren alle sehr nett und es war sehr interessant, etwas über ihre Trainingszeiten und -methoden zu erfahren.

Auch wenn wir es nach den spannenden Qualifikationswettkämpfen am Ende leider nicht ins Finale geschafft haben, war diese Weltmeisterschaft ein Erlebnis, welches wir nie vergessen werden. Wir haben uns alle Finalwettkämpfe angesehen und es war Wahnsinn, was die weltbesten Sportler dort zeigten. Wir konnten viele Erfahrungen sammeln und hatten sehr viel Spaß. Am letzten Abend gab es noch eine tolle Abschlussparty mit allen Teilnehmern der Jugend-WM, die bis in den frühen Morgen ging. Mit vielen schönen Erinnerungen kehrten wir dann wieder nach Deutschland zurück.

Nach der JWM kann ich ganz sicher sagen, dass sich das anstrengende Training wirklich gelohnt hat, und wir hoffen, dass wir uns für die nächste JWM in zwei Jahren wieder qualifizieren werden.


Ein Bericht von Julia Fuß

Mein Name ist Lennart. Ich gehe in die zehnte Klasse des THG. Ich bin 16 Jahre alt und komme aus Wolfenbüttel. Meine Lieblingsfächer sind Mathe, Physik und Sport. In meiner Freizeit höre ich Musik und lese noch ganz altmodisch Bücher! Zudem mache ich Leichtathletik beim MTV Wolfenbüttel, wovon ich gerne ein wenig erzählen möchte.

 

Nach dem Schwimmfest sowie dem Fußball- und Völkerballturnier in der 5. Klasse stand nun für den 6. Jahrgang der sportliche Höhepunkt des Jahres auf dem Programm: der gemeinsame Eissport!