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In thermas eamus! – Lasst uns in die Thermen gehen!

Auch in diesem Jahr nahmen wieder viele der Lateinschülerinnen und -schüler am Certamen Theodorianum teil. Thema dieses Jahres waren die römischen Thermen, die den Römern nicht nur als Badegelegenheit, sondern auch als kultureller Treffpunkt dienten. Intensiv haben sich die Schülerinnen und Schüler im letzten Halbjahr mit diesen Gebäuden und ihrer Bedeutung auseinandergesetzt. Trotz der Schwierigkeiten, die das Corona-Virus und Homeschooling bereitet haben, haben sie sich im Rahmen des Wettbewerbes mit viel Hingabe gerade der kreativen Gestaltung gewidmet. So kreierten sie detailgetreue Zeichnungen und Modelle und verwendeten dabei unterschiedlichste Materialen, um ihren Kunstwerken den letzten Schliff zu verleihen. Natürlich fehlte auch die intensive Betrachtung eines lateinischen Textes nicht. In der vergangenen Woche konnten nun die stolzen Sieger gekürt werden, die durch ihre Kreativität und kundige Beschäftigung mit dem Lateinischen überzeugten.

„Es ist eine Freude, zu erleben, wie hier in Wolfenbüttel junge Frauen selbstbewusst ins Leben treten, Verantwortung übernehmen und sich für ihre Mitmenschen und ihre Ideen engagieren. Ihr seid echte Vorbilder.“ Mit diesen Sätzen richtete sich Sandra Feuge, Schulleiterin des Theodor-Heuss-Gymnasiums, während der diesjährigen Verleihung des Preises „Young Women in Public Affairs“ an Luisa Dzaebel und Ida Hamann. Der örtliche Zonta Club Salzgitter/Wolfenbüttel hatte in diesem Jahr die beiden THG-Schülerinnen als Preisträgerinnen ausgewählt und zeichnete sie damit aus für ihr herausragendes Engagement nicht nur in der Schule, sondern auch in zahlreichen anderen gesellschaftlichen, politischen und sozialen Bereichen.

Die zweite Preisträgerin Ida Hamann, die derzeit die 12. Klasse besucht, ist seit Jahren in der Schülervertretung ihrer Schule aktiv und setzt sich auch in politischen Gremien wie dem Schulausschuss der Stadt Wolfenbüttel konstruktiv und geradlinig für die Belange der Schülerinnen und Schüler ein.

Luisa Dzaebel (Klasse 11) als Trägerin des ersten Preises überzeugte die Jury durch ihre breit gefächerten Talente und Interessen, die sie im Rahmen zahlreicher Ehrenämter, in der Schule, im Sport- und Schützenverein, in ihrer Kirchengemeinde etc. nutzt, insbesondere um Kinder und Jugendliche zu begleiten und zu fördern. Luisa bringe sich in so vielen Bereichen ein, dass ihre Aktivitäten „wohl kaum in einem herkömmlichen 24-Stunden-Format unterzubringen“ seien, so brachte es Sandra Feuge schmunzelnd auf den Punkt.

Beide Preisträgerinnen zeichneten sich nach Ansicht der Jury und der Laudatorinnen aus durch ihre angesichts ihres Alters außergewöhnlich hohe Bereitschaft, Organisations- und Leitungsverantwortung zu übernehmen und ihren spürbaren Willen, ihre Umwelt aktiv mitzugestalten.

Während der Preisverleihung, die in diesem Jahr ausnahmsweise online als Videokonferenz stattfand, betonten die verantwortlichen Zontians Gabriele Bujara und Güde Renken, dass starke Jugendliche und junge Erwachsene wie Luisa Dzaebel und Ida Hamann Vorbilder seien für Frauen, für deren rechtliche, politische, wirtschaftliche und berufliche Gleichstellung sich die weltweit engagierten Zonta Clubs einsetzen. Daher seien die beiden würdige Trägerinnen des diesjährigen Preises, der neben einer Urkunde auch ein Preisgeld sowie eine Anbindung an das internationale Netzwerk der Zontians beinhaltet. Auch der Wanderpokal des Zonta Clubs wurde in ihre Hände gegeben und wird nun bis zur nächsten Preisverleihung im Jahr 2021 stolz im THG verwahrt.

Stolz zeigt der 15-jährige Andrés Cuel Gil auf die Urkunde über seinem Bildschirm, die sein hervorragendes Abschneiden beim diesjährigen Jugendwettbewerb Informatik dokumentiert. Der seit 2017 stattfindende Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 3 bis 13 und besteht aus drei Runden. Deutschlandweit starteten im Februar gemeinsam mit Andrés insgesamt etwa 23.000 informatikbegeisterte Jugendliche in die erste Runde, an der zweiten Runde im April nahmen noch etwa 6.700 Schülerinnen und Schüler teil.

Am Theodor-Heuss-Gymnasium traten in diesem Jahr mehrere Schüler freiwillig beim Wettbewerb an, wobei Andrés Cuel Gil, der derzeit die 12. Klasse besucht, besonders erfolgreich war: Er erreichte in beiden Runden die volle Punktzahl und gehört damit zu den 325 Teilnehmenden, die einen ersten Preis entgegennehmen durften. Andrés‘ Leidenschaft für die Informatik und insbesondere das Programmieren entstand bereits in der 5. Klasse während seiner Teilnahme an einer Scratch-Arbeitsgemeinschaft seiner Schule. Die Verbindung zwischen logischem und kreativem Denken ist es, die ihn im Bereich der Informatik besonders fasziniert. Auch wenn Andrés vielseitig interessiert und talentiert ist und sich für Fremdsprachen ebenso begeistern kann wie für Kunst, Musik oder Sport, sieht er seine berufliche Zukunft eindeutig in der Informatik, vor allem im Bereich der Entwicklung von Software.

Im Moment freut sich Andrés auf die dritte Runde des Informatikwettbewerbs im September und visiert mutig auch bereits die nächsten Schritte an: „Die ersten beiden Runden waren eigentlich sehr einfach und bestanden eher aus Logikaufgaben. In der dritten Runde muss man dann richtig programmieren. Bestimmt versuche ich mich danach auch an den Aufgaben des Bundeswettbewerbs.“

Bereits im Januar und Februar dieses Jahres legten mehrere Schülerinnen und ein Schüler des Theodor-Heuss-Gymnasiums ihre DELF-Prüfungen ab und konnten nun endlich ihre entsprechenden Diplome in Empfang nehmen. Das DELF (Diplôme d’études de langue française) ist ein international anerkanntes Zertifikat, mit dem Schülerinnen und Schüler ihre Französischkenntnisse nachweisen können. Ein solcher Nachweis ist hilfreich bei der Einschreibung an einer Hochschule oder kann ein Türöffner sein bei einer Bewerbung für eine Arbeitsstelle in französischsprachigen Ländern. Die anspruchsvollen Prüfungen beinhalten einen mündlichen und einen schriftlichen Teil, der auch Text- und Hörverstehen einschließt, und werden in der Regel von einem „Muttersprachler“ abgenommen. Dabei werden unterschiedliche Niveaustufen angeboten, die sich am „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ orientieren.

Die THG-Schülerinnen Berenike Heinze, Hanna Michaelis, Amelie Steyer und Luna Schmidt und der Schüler Alex Borschewski (alle Jahrgang 10) erhielten in den beiden letzten Wochen ihre A2-Diplome aus der Hand ihrer Fachlehrerin Frau Eva-Maria Stehr und ihrer Schulleiterin Frau Sandra Feuge. Begeistert lobten die beiden Lehrkräfte die Jugendlichen für die hervorragenden Ergebnisse, die sie in allen Prüfungsteilen erzielt hatten. Auch Hanna Marie Hippe (Jahrgang 11) darf stolz sein auf ihr herausragendes Abschneiden bei der B1-Prüfung.

Alle Schülerinnen und Schüler hatten mit ihrer Französischlehrerin Frau Stehr während einer Arbeitsgemeinschaft auf die Prüfung hingearbeitet und fühlten sich dadurch optimal vorbereitet. Motiviert durch dieses Erfolgserlebnis haben alle die nächste Niveaustufe zumindest mittelfristig im Blick.

Für alle Beteiligten war die Übergabe der Diplome unter den Bedingungen der Hygieneregeln – in zwei Kleingruppen und mit Alltagsmaske – eine in jedem Fall ungewöhnliche Erfahrung. Einer Schülerin war es wichtig zu betonen: „Wir freuen uns sehr – nur sieht man das leider im Moment unter den Masken nicht.“

Na klar: Es geht um den Känguru-Wettbewerb der Mathematik!

Im Jahr 2020 haben sich 220 Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Känguru-Wettbewerb am THG angemeldet. Das Startgeld war bezahlt, die Durchführung an der Schule am dritten Donnerstag im März organisiert, die Schülerinnen und Schüler vorbereitet und die Aufgaben lagen in der Schule für den Start bereit. Und dann: Schulschließung …

Teilnahme an Konstruktionswettbewerb

Der Akademiekurs „Einfache Maschinen und Robotik“ des Theodor-Heuss-Gymnasiums wich in den letzten Stunden ein wenig vom Thema ab. Er nahm nämlich an dem Schülerwettbewerb „Junior.lNG“ der Ingenieurkammer Niedersachsen teil, der dieses Jahr das Thema „Aussichtsturm – fantasievoll konstruiert“ hatte.

Auch in diesem Jahr haben sich 260 THGler aus den Jahrgängen 5-9 für den europaweiten Englischwettbewerb The Big Challenge angemeldet. Am 7. Mai war es dann so weit und die Schüler der unterschiedlichen Jahrgänge fanden sich in Raum 201 ein, um die Challenge auf Papier anzunehmen. In Jahrgang 5 nahmen sogar so viele Schüler teil, dass wir mehrere Kollegen und Räume zur Durchführung benötigten. Der jährlich ausgetragene Wettbewerb besteht aus 45 Multiple-Choice-Fragen aus den Bereichen Grammatik, Wortschatz, Aussprache und Landeskunde.

Auf den Wettbewerb konnten sich die Schüler spielerisch mit der Game Zone auf der Internetseite des Veranstalters vorbereiten.

Im Juni wurden dann erst die Ergebnisse veröffentlicht und später auch die vielen Preise geliefert. Für die drei bestplatzierten Teilnehmer jedes Jahrgangs gab es besondere Anerkennung mittels vieler Preise. In einer Siegerehrung am vergangenen Montag wurden die drei Bestplatzierten jedes Jahrgangs am THG gewürdigt und die Zertifikate und Preise überreicht. In Jahrgang 5 belegte Jette Seifried (5d) den ersten, Emma Wendt (5d) den 2. und Matti Düllge (5c) den 3. Platz. In Jahrgang 6 erreichte Raul Cuel Gil (6b) den ersten Platz am THG und gleichzeitig den 3. Platz in ganz Niedersachsen. Diese besondere Leistung wurde mit extra Preisen und einem Pokal ausgezeichnet. Den 2. und 3. Platz belegten Nolan Newbon (6a) und Lea Marie Kasnenko (6a). In Jahrgang 7 belegte Maximilian Bertelsmeier (7b) den 1. Platz sowie Stacy Adler (7a) und Mey Hagen (7a) Platz 2 und 3. In Jahrgang 8 schnitt Lea Sophie Krause (8c) am besten ab, gefolgt von Marwin Hoppe (8c) und Paulina Samwer (8c). Last but not least: Patrick Trapp (9s2) wurde Jahrgangssieger in 9, während Marie Roloff (9s2) und Tom Friedrichs (9s2) Platz 2 und 3 erreichten. Alle anderen Teilnehmer erhielten ein Zertifikat und Preise, die über die Englischlehrer verteilt wurden.

Zum ersten Mal dieses Jahr wurde auch die sogenannte „Class Challenge“ angeboten, an der vier unserer Klassen teilnahmen: 5b, 5d, 7a und 8a. Bei dieser Challenge bestand die Aufgabe der Klasse darin, so viele Punkte wie möglich in der Game Zone zu erspielen, um in die höchste Liga zu gelangen. Angetreten wird gegen andere Klassen anderer Schulen mit dem Ziel, die meisten Punkte zu erlangen, um dann attraktive Preise zu gewinnen. Die 5b und die 5d sammelten so viele Punkte, dass sie beide in der Platin-Liga spielten und für ihre Errungenschaft mit einer Medaille und einer Trophäe ausgezeichnet wurden.

Congratulations to all the participants and see you in May 2020 for the next challenge!

30.364 Kilometer haben gut 200 Aktive in drei Wochen angesammelt: "Auch im Endspurt waren wir beim Stadtradeln nicht mehr einzuholen und stehen nun auch nach dem Zieleinlauf noch mit überragendem Abstand an der Spitze des Teilnehmerfeldes. Das THG kann damit stolz auf seinen grandiosen Mannschaftserfolg sein", bilanziert unsere Schulleiterin Sandra Feuge (mit 585,9 km auf Platz 7 der Teamwertung).

Es ist zwar noch eine Woche Zeit, bis die Endauswertung erfolgen wird. Denn die Veranstalter geben allen Teilnehmern eine Woche Zeit, Ergebnisse nachzutragen. Da das THG aber gut 10.000 km Vorsprung hat, dürfte unsere Mannschaft nicht mehr einzuholen sein...

"Die Römer in Germanien" lautete das Thema beim zwölften Latein-Wettbewerb des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Die Begegnung zwischen Römern und Germanen hat nicht nur Schriftsteller befruchtet, sondern beim diesjährigen Certamen Theodorianum auch zahlreiche Lateinschülerinnen und -schüler des THG. Und die Ergebnisse des Wettstreits waren so hervorragend, dass es mehrfach geteilte zweite und dritte Plätze gab. Unsere Schulleiterin Sandra Feuge zeigte sich ob der Qualität der Wettbewerbsbeiträge begeistert: "Hier gibt es viele sehr interessante Werke zu entdecken, die sehr professionell gefertigt worden sind."

Doch der Reihe nach: Beim Wettbewerb mussten die Schülerinnen und Schüler zunächst einige Recherche- und Übersetzungsübungen meistern. Dann war ihre Kreativität gefragt!

In den 6. Klassen gelang es Henrik Purwin meisterhaft, die römischen Hinterlassenschaften in Germanien nachzubauen. Seinen römischen Wachturm stellte er seinen Mitschülern nach der Preisvergabe ganz selbstbewusst und sachkundig vor. In den 7. Klassen siegte David Kröger. In den 8. Klassen überzeugte Annika Grizwa mit ihrem Kunstwerk. Sieger des Certamen Theodorianum MMXIX in den 9. Klassen wurde Tomke Weidner, die herausragende Zeichenkünste gezeigt hatte. Natürlich werden die schönsten Objekte in der Schule ausgestellt, um vielleicht noch weitere Schülerinnen und Schüler anzuregen, Großes zu vollbringen.

Die Lateinfachobfrau Jana Hots überreichte den Siegern Kinogutscheine und allen übrigen Teilnehmern Trostpreise – alles in guter Tradition vom Eltern- und Freundeskreis des Theodor-Heuss-Gymnasiums gestiftet. Für diese Unterstützung sagt die Fachgruppe Latein des THG: Gratias vobis agimus. Auch im nächsten Jahr soll das „Certamen Theodorianum“ wieder ausgetragen werden, denn eine alte Lateinwettbewerbsweisheit lautet: Post certamen ante certamen est… (Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb…).

Mia Gradewald aus der Klasse 6c ist Siegerin beim Vorlesewettbewerb-Bezirksentscheid geworden.

Am gestrigen Samstag (27.4.2019) fand der Bezirksentscheid im Vorlesen in Wolfsburg statt und Mia hat das THG und den Kreis Wolfenbüttel souverän und absolut erfolgreich .... spitzenmäßig ... vertreten.


Sie hat aus dem Buch "Animox- Das Heulen der Wölfe" vorgelesen.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH von der gesamten Schule, liebe Mia !!!

Wir alle drücken dir nun die Daumen für den Landesentscheid am 14. Mai in Hannover.

Hier berichtet Mia von ihren Erfahrungen:

"Dieses Mal habe ich in der Bibliothek neben dem Wolfsburger Kunstmuseum gelesen. Wir waren 11 Leute. Und ich musste als Viertletzte lesen. Da hatte ich schon Bedenken, als ich gemerkt habe, wie gut die anderen den bekannten Text gelesen haben. Das war eine starke Konkurrenz."

Doch dann schlug Mias Stunde, als es um den unbekannten Text ging - "Drachenerwachen", ein Buch von Valija Zinck. Wieder musste die THG-Schülerin warten und jetzt zeigte die Konkurrenz Nerven: "Die sieben vor mir haben ziemlich gestottert. Da habe ich meine Chance gesehen."

Geduld beweisen musste Mia bei der Bekanntgabe der Siegerin, die sich noch einmal endlos hinzog, bis es hieß: "Mia Gradewald gewinnt den Bezirksentscheid des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels!" Darüber freute sich Mia sehr, die von ihrer Daumendrückerin Merle aus der 6c begleitet wurde, wie auch über die Preise: Es gab einen Bücherscheck, ein Buch und ein Jahresabo des Kinder-SPIEGEL. Das kommentiert Volkan aus der 6c wie folgt: "Da kann man stolz drauf sein!"

Mia sagt: "Es ist schön, so weit gekommen zu sein. Jetzt habe ich mir vorgenommen, den Landesentschied in Hannover auf jeden Fall zu gewinnen. Das Gute ist, das ist schon am 14. Mai, und dieses Mal weiß ich schon, was ich dieses Mal lese: Foxcraft - die Magie der Füchse. Dieses Buch habe ich mit vom Preisgeld beim Schulentscheid gekauft."

Jetzt hofft Mia, dass ihre Freundin Merle auch am 14. Mai dabei sein darf. Schulfrei gibt es in jedem Fall, damit die Konzentration auf dem Wettbewerb liegen kann.

Mia Gradewald gewinnt den Kreisentscheid des Lesewettbewerbs

„Jetzt hat der Ehrgeiz mich gepackt“ – unsere Mia, Schülerin der 6c, konnte sich beim Vorlesewettbewerb am 23.02.2019 auf Kreisebene gegen eine Vielzahl von Konkurrenten durchsetzen. „Ich hätte damit ehrlich nicht gerechnet. Da waren schon einige dabei, die wirklich gut gelesen haben“,  sagt Mia im Interview. Dass so ein Vorlesewettbewerb für eine große Portion Aufregung sorgt, ist selbstverständlich. Mia jedoch startete mit Gelassenheit in den Wettbewerb, da sie sich nicht so viel Druck machte und gut vorbereitet war. Weitere Unterstützung boten die „Daumendrücker“ – Mias Familie und Freundin Merle – die im Publikum saßen, und eine vorab mit Motivationssprüchen gestaltete Tischdecke.

Als Textstelle wählte Mia einen lustigen Auszug aus Katja Brandis Buch „Woodwalkers. Carags Verwandlung“. Auch von dem unbekannten Text ließ sich Mia nicht aus der Ruhe bringen und meisterte diesen mit Bravour. „Die Person, die gewonnen hat, ist klein, ist ein Mädchen und trägt den Anfangsbuchstaben ‚M‘… “, versuchte die Jury auf rätselhafte Weise den Sieger zu verkünden. Mia durfte sich im Anschluss daran über ein Buchpräsent und ihre Siegerurkunde freuen, war aber auch glücklich darüber, dass niemand leer ausging.

Für Mia geht es nun am 27.04.2019 weiter nach Wolfsburg, wo sie die Stadt Wolfenbüttel im Bezirksentscheid vertritt.

Das ganze THG drückt Dir, liebe Mia, an diesem Tag die Daumen und ist schon jetzt sehr stolz auf Dich!

Der älteste und größte Lesewettstreit Deutschlands!

Das THG ist natürlich wieder dabei

Vergangenen Freitag war es wieder so weit, alle „Bücherwürmer“ und „Leseratten“ aus den 6. Klassen versammelten sich zum diesjährigen Vorlesewettbewerb des „Börsenvereins des Deutschen Buchhandels“ in der Bibliothek des THG.

Es war die erste Runde auf Schulebene und entsprechend groß war die Aufregung bei den Lesern, die ihre Vorlesekünste zuvor nur dem Klassenpublikum präsentieren konnten. Von ihren Klassen gewählt, durften Neva Aksu, Lea Döring, Mia Gradewald, Charlotte Hantelmann, Stefanie Orlov und Aaric Riemann jeweils noch einen Daumendrücker zur Unterstützung bei der Veranstaltung mitbringen.

Zunächst stellte jeder Teilnehmer sein Lieblingsbuch mit einer kleinen vorbereiteten Leseprobe vor, erst danach wurde es schwieriger und jeder musste noch ohne vorherige Übung einen  Ausschnitt aus Paul Maars „Herr Bello und das blaue Wunder“  vorlesen.

Die Leseergebnisse waren in diesem ersten schulinternen Durchgang des mittlerweile zum 60. Male stattfindenden Vorlesewettbewerbs beachtlich und stellten die Jury, der Frau Drexler als Organisatorin dieses Wettbewerbs am THG vorstand, vor eine schwierige Aufgabe. Am Ende entschied sich die Jury jedoch für Mia Gradewald, die mit dem Buch "Die Legende der Wächter. Die Entführung" von Kathryn Lasky antrat und die Zuhörer mit einer ausdrucksstarken und nahezu fehlerfreien Vorleseleistung überzeugte. Sie wird das THG in der nächsten Runde dieses Wettbewerbs auf Kreisebene vertreten.

Für alle Teilnehmer gab es einen Büchergutschein, der netterweise vom Eltern- und Freundeskreis des THG gespendet wurde und der die immer noch sehr respektablen Leistungen der zweiten oder dritten Sieger würdigte.