Neuigkeiten

Berlin. Am 15.06.2018 war die Schülerzeitung des Theodor-Heuss-Gymnasiums „The Theodor Times“ in Kooperation mit dem Wolfenbütteler Schaufenster beim Jugendpressetag zum Thema Gesundheitspolitik.

Der Plan war es, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn persönlich zu treffen und ihm ein paar Fragen zur aktuellen Gesundheitspolitik zu stellen. Vor Ort wurden wir allerdings nur vertröstet und haben die Möglichkeit gehabt, ein Foto mit dem Staatssekretär des Bundesministeriums für Gesundheit, Lutz Stroppe, zu machen. Im Anschluss daran haben wir das Robert-Koch-Institut besucht und erfahren, welche Aufgaben und welche Relevanz dieses Institut für die Gesundheit der Bevölkerung hat - sowohl national als auch international.

Wir erhielten Einblicke in die ersten Forschungen von Robert Koch und in die modernen Techniken, die heute genutzt werden, um Krankheitserreger und Bakterien zu erforschen.

Ein Bericht von Niko Hippler

Im Rahmen des diesjährigen Exkursionstages haben sich die SchülerInnen der Klasse 8l mit dem Fahrrad auf den Weg nach Braunschweig gemacht.

Die topfitte Klasse erreichte ihr Ziel, den Stadtgarten Bebelhof, in Rekordzeit. Dort ließen sie sich auf das Experiment ein, die üppige Pflanzenvielfalt nicht nur zu betrachten. Sie erkundeten den Garten barfuß und mit geschlossenen Augen und ertasteten, fühlten und rochen dabei die Natur.

Außerdem konnten sie ihr handwerkliches und technisches Geschick beim Zusammenbauen eines Windradmodells und eines Solarroboters unter Beweis stellen. Anschließend ernteten sie Kräuter und Blüten und bereiteten daraus Kräuterbutter, Quark und Tees zu. Bei einem anschließenden Grillen verkosteten sie, was sie zuvor selbst kreiert und liebevoll dekoriert hatten. Nicht alle zeigten sich von den eigenen Kreationen überzeugt, doch hat sicherlich jeder etwas Neues gelernt: Wie man eine Marinade für Zucchinis zubereitet, wie man Paprika schneidet oder dass man Blüten nicht nur anschauen, sondern auch essen kann.

Am 18. Juni waren die alljährlichen Beachdays in Wolfenbüttel. Bei diesem Event werden am Strandwolf für mehrere Tage Turniere und Spiele im Beachvolleyball und Beachsoccer angeboten. Neben dem Top-Ten- und Freizeitcup gab es auch wieder ein Schulturnier, bei dem das THG natürlich nicht fehlen wollte.

Morgens um 9 Uhr ging es dann los. Nach einer kleinen Erklärung der Regeln starteten auch schon die ersten Spiele. In der Gruppenphase hat sich unser Team super geschlagen. Gegen die vermeintlich schwächste Mannschaft wurde es gegen Ende des Spiels etwas knapp mit den Punkten, aber das Team hat sich bis zum Gruppenersten hochgespielt. Um schwächere Teams nicht zu entmutigen, gab es eine Sonderregelung, nach der Mannschaften, die mit mehr als 10 Punkten gewinnen, eine Strafe in Form von einer Unterarmstützübung bewältigen mussten. Nachdem dann auch das Viertelfinale gewonnen war, hatten wir schon im Halbfinale eine der stärksten Mannschaften als Gegner. Mit wenigen Punkten Unterschied haben wir das Spiel für uns entschieden. Im Finale siegten wir dann relativ ungefährdet: Zwar waren wir im Angriff nicht so stark, aber unsere sicheren Bälle haben den Sieg gesichert. Als Preis gab es für alle Teilnehmer ein Eis und für uns noch Medaillen und eine Trinkflasche. Vielleicht kann das THG ja nächsten Jahr weitere Mannschaften melden, denn an Motivation mangelte es bei uns, obwohl wir überwiegend aus Anfängern bestanden, nicht.

 

Ein Bericht von Philipp Bix

Abi - Jahrgang 1968 nahm an Abiturentlassung teil und besuchte die Schule

Im Rahmen eines Jahrgangstreffens nahmen die Goldenen Abiturienten (Abitur vor 50 Jahren im Jahr 1968) sehr zahlreich an der Abiturentlassungsfeier teil - Herr Albrecht Düntsch berichtete in seinem Grußwort von den ersten Tagen im Neubau an der Karl-von-Hörsten-Straße.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen besuchte die Gruppe dann ihre alte Schule, besichtigte alles im und ums THG herum und beschloss den Nachmittag mit dem THG-Film (vertont vom alten Schulleiter R. Ordon).

Das Fazit der Ehemaligen:

"[...] nochmals herzlichen Dank für die gute Betreuung. Wir haben schön gefeiert und alle waren sehr zufrieden und fragen schon nach dem nächsten Treffen.

Der Schulfilm hat sehr viel Spaß gemacht und wir konnten in Erinnerungen schwelgen. [...]"

 

Die Imker-AG startet mit dem Honigverkauf!

  • Wo? Vor der Mensa!
  • Wann? Dienstag und Mittwoch  (in den großen Pausen)
  • Preis? 3,50 €

Wieder einmal werden Schülerinnen unserer Schule für herausragende Leistungen von der Stadt geehrt: Der Bürgermeister Thomas Pink, die Ratsvorsitzende Hiltrud Bayer und die Schulausschuss-Vorsitzende Birgit Oppermann zeichneten vergangene Woche vier Schülerinnen aus, die sich besonders engagieren.


Marlen Bullinger bildete neue Patenschüler aus. Lea Klusmann, Lena Marken und Antonia Jünger wurden für die Leitung der Musical-AG geehrt.

Abiturienten feiern Abiball zum Ende der Schulzeit

Am 22.6. feierten die THG-Schüler gemeinsam mit Eltern, Freunden und Lehrern ihren Abiball - in diesem Jahr im Panoramic in Braunschweig.

Nach dem Essen eröffneten alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam die Tanzfläche und bis in die Nacht wurde gefeiert, getanzt und der Schulzeit Lebewohl gesagt.

Wir als Schule wünschen Euch alles Gute!

 

Im Rahmen einer Feierstunde in der Lindenhalle erhielten 53 Absolventen und Absolventinnen des 12. Jahrgangs des Theodor-Heuss-Gymnasiums ihre Abiturzeugnisse.

Die stellvertretende Schulleiterin Sigrid Rönneke begrüßte zunächst die Gäste und hieß einige namentlich willkommen, so den Bürgermeister Thomas Pink, der in seinem Grußwort an die Abiturienten diese auch zu politischem Engagement in demokratischen Parteien ermutigte. Zu den weiteren Gästen zählten auch die Goldenen Abiturienten der Schule, der Vertreter des Verbandes Ehemaliger Schüler des THG, Herr Dr. Peter Smolka, als Vertreter des Schulelternrats Herr Olaf Bothe und als Vertreterin des Eltern-und-Freundes-Kreises des THG Frau Dr. Ekaterini Hippe-Spyrodopoulou.

„Nie wieder Hausaufgaben, Vokabeltests, Gedichtinterpretationen, binomische oder chemische Formeln, Photosynthese, Schwingungen und Wellen, zivilisatorisches Hexagon, kein Turnhallengeruch, kein Pausenklingeln“, dies sei nun die neu gewonnene Realität der Schüler, konstatierte Schulleiterin Rönneke. Ihr Dank ging auch an Eltern und die Lehrerschaft, die die Abiturienten auf ihrem Weg unterstützt hätten. „Ich wünsche Ihnen die notwendige Unabhängigkeit, um selbstbewusst aus den verlockenden Möglichkeiten Ihrer Zukunft auszuwählen“, gab sie den jungen Menschen mit auf den Weg.

Frau Dr. Ekaterini Hippe-Spyrodopoulou zeichnete für den Eltern- und Freundeskreis mit Dajana Näveke, Vincent Schwarz und Kenneth Deubel drei Schüler aus, die sich mit ihren persönlichen Begabungen um das THG verdient gemacht hatten. „Hierbei wollten wir dies bewusst von den schulischen Leistungen trennen, denn diese Ehre haben Sie ja bereits schwarz auf weiß auf Ihren Zeugnissen stehen“, merkte sie an.

„Mir wird um den Nachwuchs nicht bange, nachdem ich erlebt habe, wie wissenshungrig einige von euch sind, wie ihr mich ausgefragt und nachgebohrt habt, um der Physik auf den Grund zu gehen“, sagte Frau Dr. Anja Riegert in ihrer kurzweiligen Abiturrede. Sie ermutigte die Abiturienten, sich auch zu komplexen Fragestellungen, wie beispielsweise dem Klimawandel oder auch in Bezug auf Unruheherde und Krisengebiete in diversen Teilen der Welt, eine eigene, fundierte Meinung zu bilden.

Flexibilität und Offenheit empfahl sie für den weiteren Lebensweg. Sie bezog sich dabei auf Stephen Hawking, dessen Leben aufgrund seiner Krankheit so ganz anders als ursprünglich gedacht verlaufen sei. Nicht was andere von ihnen, den Abiturienten, hielten, sei wichtig, solange man im Kopf frei sei.

Auch Feiern gehöre dazu, so Dr. Riegert: „Ich bin davon überzeugt, dass ihr jeder für euch euren eigenen Weg finden werdet; dazu wünsche ich euch alles Gute und lasse Hawking auch noch einmal aufmunternd zu Wort kommen: 'Das Leben wäre tragisch, wenn es nicht lustig wäre.' Also lasst die Korken knallen!“

Eine launige Rede hatte Jannes Ohlig als Verteter des Abiturjahrgangs vorbereitet. Er ließ die gesamte Schulzeit Revue passieren. Nach vier Jahren Grundschule, seinen Worten nach „nichts anderes als ein großer Indoor-Spielplatz“, gab es schließlich „unangenehme Neuerungen, so zum Beispiel die von Lehrern als wichtige inhaltliche Ergänzungen zum Unterricht postulierten Hausaufgaben“, welche in Wahrheit aber sogenannte Soft-Skills, wie beispielsweise Effektivität und Teamfähigkeit, trainiert hätten. Denn, so Ohlig, „fünf Minuten vor dem Unterricht mit 10 Leuten die Hausaufgaben des örtlichen Klassenbesten abzuschreiben, erfordert detaillierte Absprachen, präzise Koordination und höchste Effizienz aller Beteiligten“. Hier hätten die Lehrer wohl alles richtig gemacht. So blickte er auch ein wenig verwundert auf die eigene Schulzeit zurück, die denn wohl doch die schönste Zeit im Leben sei, freute sich aber auch schon „wie ein Schnitzel“ auf ein Wiedersehen mit seinem großartigen Jahrgang im Jahr 2028.

Den Höhepunkt der Veranstaltung, die Übergabe der Abiturzeugnisse und besondere Ehrungen, moderierte Oberstufenkoordinator Volker Fabricius. Er gratulierte den Abiturienten zu ihrem persönlichen Erfolg und dem gesamten Jahrgang zu dem herausragenden Gesamtergebnis, das Seinesgleichen suche: „Ein gutes Viertel (26%) von Ihnen hat ein Einser-Abitur vorzuweisen“, bemerkte er. So charakterisierte er den Jahrgang denn auch wie folgt: „Ein hervorragender Jahrgang einer Spitzenlage: Erfrischend, vielschichtig, ausgewogen, von schlankem Körper und harmonisch im Abgang. Mit einem Wort: Ein guter Tropfen.“ Alles erdenklich Gute für die Zukunft im „Haifischbecken des Lebens“ wünschte Fabricius den Abiturienten.

Für besonders gute Leistungen wurden Celina Ebert, Marlene Pape, Marc Hoffmann und Carolin von der Osten-Sacken ausgezeichnet. Carolin wurde für ihr herausragendes Engagement im Schulleben zudem mit dem Theodor-Heuss-Preis geehrt. Die Laudatio hielt ihr Tutor Dr. Dirk Hahn. Als jüngster Abiturient aller Zeiten am THG durfte Carlos Cuel Gil mit 16 Jahren sein Abiturzeugnis entgegen nehmen.

Für den feierlichen Rahmen der Veranstaltung sorgten Svenja Gebel, Wiebke Seifart, Dajana Näveke und Rebecca von Treufels mit musikalischen Zwischenspielen am Flügel, der Gitarre und mit Gesang.

Das THG gratuliert allen diesjährigen Abiturienten ganz herzlich: Wir sind stolz auf euch!

Unsere SchülerInnen dokumentieren ihre naturwissenschaftliche Kompetenz: Am 20.6.  fand in der Ostfalia der Abschluss des Semesters „Elektrotechnik“ der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) statt, an der Schüler der drei städtischen Gymnasien und der beiden Gesamtschulen teilnehmen können, um gemeinsam im Team ein Jahr lang in das Berufsfeld von Ingenieuren schnuppern zu können.

Die Lernenden brachten den Zuhörerinnen und Zuhörern die Inhalte des ersten Semesters in einem Vortrag näher, der sich bei den Grundlagen der Elektrik und Elektronik beginnend über die Details zu Methoden der Modulation erstreckte und dann zum Kernpunkt gelangte - zum eigentlichen Projekt: Soundübertragungsstrecke mit Licht! Die Schüler präsentierten dazu zwei Platinen. Die erste wandelt das Signal aus einer Audioquelle (z.B MP3-Player) in ein moduliertes Lichtsignal einer Laserdiode um. 5 m weiter trifft dieses Lichtsignal auf die Empfangsdiode der zweiten Platine und wird dann wiederum in Töne umgewandelt.

Im kommenden Semester wird es unter anderem bei der MAN Truck & Bus AG in Salzgitter um den Aufbau einer pneumatischen Felgensortieranlage gehen. Es wird also schwerpunktmäßig um Maschinenbau gehen.

Groß war die Freude bei den gastgebenden Schülern unserer Schule, als am Mittwoch kurz nach 15 Uhr der Zug mit den Gästen von der amerikanischen Partnerschule aus Flower Mound (Texas) in der Nähe von Dallas in Braunschweig eintraf. Nach kurzem Beschnuppern ging es zügig nach Wolfenbüttel, um den von der knapp 20-stündigen Anreise erschöpften Amerikanern die verdiente Ruhepause zu gewähren.
Neun Schüler und zwei Lehrerinnen der Marcus High School werden im Rahmen der GAPP (German-American-Partnership-Programme) -Schulpartnerschaft bis zum 29.06.2018 den Alltag an einem deutschen Gymnasium kennenlernen und gemeinsam mit den THG-Partnern Wolfenbüttel und die Umgebung erkunden.

 

Den aktuellen Bericht (siehe Fotos) findet man auch auf nachstehender Internetseite:

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Viel Applaus gab es vergangenen Montag und Dienstag nach den Aufführungen der Musical-AG des THG zu hören. Aber dahinter steckte auch viel Arbeit: Seit dem Sommer 2017 bereiteten sich die Schüler des THG auf ihre große Show vor. Unter einem völlig neuen Leitungsteam trafen sich die 10-17-Jährigen jeden Freitag von 15 bis 17 Uhr.

Den Stoff für die Handlung lieferte dieses Jahr der Disney-Film "Descendants - Die Nachkommen". Es gab ein Casting, woraufhin die Rollen verteilt wurden. Danach erarbeiteten sich die Schüler Woche für Woche eigenständig die Lieder, Bühnenbilder und übten das Schauspiel. Die letzten Wochen vor dem Auftritt trafen sich die Schüler auch zu etlichen Wochenendproben, um perfekt auf die Premiere des Musicals vorbereitet zu sein.

Bei beiden Vorstellungen war die Aula des THG sehr gut gefüllt und nach einer kurzen Begrüßung startete das Stück. In den nun folgenden zwei Stunden bekamen die Zuschauer die Geschichte der Kinder von den Disneyhelden und -Schurken zu sehen: Prinz Ben (Finn Brüggemann), der als Sohn der Schönen und des Biests zum König gekrönt werden soll, entscheidet sich dafür, den Kindern der Bösewichte eine Chance zu geben. Deshalb dürfen Mal (Rocìo Lange), Evie (Lea Klusmann), Carlos (Mascha MacNeil) und Jay (Celine Lobstein) von der Insel der Verlorenen zurück nach Auredon. Dort stehen sie schnell in einem Konflikt zwischen dem Wunsch ihrer bösen Eltern, wieder an die Macht zu kommen, und der Freude an dem neuen Leben. Schlussendlich entscheiden sie sich dafür gut zu sein und besiegen Mals Mutter Maleficent (Senem Adak). Diese Geschichte brachten die Kinder mit viel Spaß und Gesang auf die Bühne. Das Publikum war begeistert von der Musical-AG, die alles in Eigenregie ohne Lehrer aufgebaut hat.

Unterstützt wurden die Schüler von der Tontechnik-AG von Herrn Raecke und der Bläserklasse von Herrn Hahn. Außerdem griff ihnen auch Frau Brüggemann organisatorisch unter die Arme. Nach den beiden Aufführungen am Montag und Dienstag waren die erschöpften Jugendlichen aber auch froh, wieder Schüler und keine Könige mehr zu sein.

Ein Arbeitskreis entwickelt und koordiniert seit diesem Schuljahr neue Ansätze zur Gestaltung des THG – und kann erste Erfolge verbuchen.

Dass die Aufgaben von Schulen sich in den letzten Jahrzehnten massiv verändert haben, ist jedem bewusst, der direkt oder indirekt mit Schule zu tun hat. Gerade als Ganztagsschulen müssen diese Schülerinnen und Schülern eine attraktive Lernumgebung bieten, müssen Raum für Vergemeinschaftung, Bewegung und Kultur geben – und genau das macht das THG verstärkt seit Anfang des Schuljahres.

Der aus Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften bestehende Arbeitskreis „Schule als Lebensraum“ hat den Prozess Schulgestaltung in die Hand genommen, Bedürfnisse ermittelt, Fragebögen ausgewertet und Prioritäten gesetzt: Was ist kurzfristig möglich, was langfristig? Welche Maßnahmen sind besonders dringlich? Zuletzt mündete dieser Ansatz auch durch die Zusammenarbeit mit Experten in ein innenarchitektonisches Konzept, welches für die Neugestaltung der Pausenhalle entwickelt wurde.

Einen ersten Teilerfolg gibt es nun bereits am Ende des Schuljahres zu feiern. Die Stadt Wolfenbüttel hat dankenswerterweise ihre Zustimmung zur Finanzierung der neuen Pausenhallenausstattung gegeben. Ab dem kommenden Schuljahr dürfen sich alle Schülerinnen und Schüler hier auf gemütliche Sofas und Hocker, die zum ‚Abhängen‘, ‚Fläzen‘ oder ‚Rumlümmeln‘ einladen, freuen. Auch wird es unter anderem neue Gruppenarbeitstische, ein Büchertauschregal, eine Spieleausleihe sowie einen separaten Bereich für die THG-Schülermediatoren geben.

Dieser Anfang soll im nächsten Schuljahr fortgeführt werden, wenn sich der Fokus mehr von der Gestaltung des Innen- zum Außenbereich verlagern wird. Der Arbeitskreis will hier insbesondere auch die Projektwoche im September für sich nutzen, um die Gestaltung der Außenanlagen mit vielen helfenden Händen, auch unter Mitarbeit der Elternschaft, voranzutreiben. Dabei sollen auch die Interessen der größten THG-Gruppe – nein: nicht den Schülerinnen und Schülern, sondern den zurzeit zirka 400.000 Bienen – berücksichtigt werden. Neben neuen Bänken, die in den Pausen zum Verweilen einladen, sowie Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten, soll auch das bereits bestehende Angebot an Blühflächen als Nahrungsquelle für Insekten erweitert werden. Pädagogische und ökologische Ziele werden so in Einklang gebracht, nicht zuletzt auch, weil sich eine Imker-AG an der Schule schon seit vielen Jahren für den Insektenschutz einsetzt.

Man darf gespannt auf die Ergebnisse der weiteren Arbeit sein. Neben Ergebnissen ist für die Koordinatoren des Arbeitskreises, Varenia Meier-Lenz und Christian Bilges, aber auch der Gestaltungsprozess an sich von großer Bedeutung: „Unsere Vision ist es, dass unser Schulgelände ein Ort wird, an dem sich alle gerne aufhalten, auch weil sie diesen ein Stück weit nach ihren eigenen Bedürfnissen mitgestaltet haben.“